„The Boys“: Weitere Serie des bitterbösen Superhelden-Franchises abgesetzt

Die „Generation V“ hat keine Zukunftsperspektive

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 25.04.2026, 11:08 Uhr

Der junge Cast von „Gen V“ in Staffel 2 – Bild: Amazon Prime Video
Der junge Cast von „Gen V“ in Staffel 2

Amazon beschneidet sein „The Boys“-Franchise ein weiteres Mal und hat das Spin-off „Generation V“ um junge Supes abgesetzt. Auch das Ende der Mutterserie ist beschlossen, das Serienfinale abgedreht – es steht am 20. Mai an. Zuvor war ein animiertes Spin-off, „The Boys: Diabolical“, bereits abgesetzt worden.

Laut Deadline war die jetzige Absetzung vorab erwartet worden, mit Asa Germann hatte einer der Hauptdarsteller bereits eine neue Serienhauptrolle übernommen. Die zweite Staffel ist seit knapp einem halben Jahr bei Prime Video komplett veröffentlicht.

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Im Franchise steht neben dem Prequel „Vought Rising“ (fernsehserien.de berichtete) nun noch das mexikanische Spin-off „The Boys: Mexico“ aus, das sich in Entwicklung befindet.

Basierend auf der Comic-Vorlage von Garth Ennis und Darick Robertson erzählt „The Boys“ von einer alternativen Gegenwart. In der sind Menschen mit Superkräften – Supes – die ultimativen Rockstars, werden gefeiert, haben ihr eigenes Filmfranchise, werden als Gesetzeshüter vermietet. Doch im Hintergrund gibt es dunkle Geheimnisse. Das größte davon ist, dass die Firma Vought mit einer Wunderdroge hinter den Supes steht, dass Eltern von Kleinkindern ihren Zöglingen diese Droge freiwillig verabreicht haben und dass die meisten Supes moralisch bankrott sind, es immer wieder zu „versehentlichen“ Todesfällen kommt. Ganz abgesehen davon, dass die Wunderdroge Compound V chaotisch wirkt und nie vorherzusehen ist, wie sie wirkt, welche Kräfte sie hervorbringt und was für „Nebenwirkungen“ vorkommen. Seinen Namen hat das Franchise von einer kleinen Widerstandsgruppe, eben The Boys, um den ehemaligen CIA-Agenten Billy Butcher (Karl Urban).

In „Generation V“ steht der Nachwuchs der Supes im Zentrum, der an der Spezial-Uni Godolkin University School of Crimefighting „ausgebildet“ und auf die Arbeit als spätere Supes vorbereitet wird, wobei sie sich auch im Wettbewerb untereinander um die besten Plätze im späteren Berufsleben befinden. Nebenbei sind sie Forschungsobjekte und den Übergriffen von Vought oder Bullying der Mächtigsten unter sich ausgesetzt.

Hauptrollen in „Generation V“ hatten zuletzt Jaz Sinclair als Marie Moreau, Lizze Broadway als Emma Meyer, Maddie Phillips als Cate Dunlap, London Thor und Derek Luh als Jordan Li, Germann als Sam Riordan, Sean Patrick Thomas als Polarity und Hamish Linklater als Dean Cipher. Da im „The Boys“-Franchise die Charaktere auch in anderen Serien des Franchises auftreten, ist nicht ausgeschlossen, dass einige der Charaktere – abgesehen von der fünften Staffel von „The Boys“ – noch einmal zurückkehren.

Michele Fazekas und Tara Butters fungierten in der zweiten und nun letzten Staffel von „Generation V“ als Ko-Showrunner. Sony Pictures Television, Amazon MGM Studios sowie Kripke Enterprises, Original Film und Point Grey Pictures stehen hinter der Serie.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Werd sie nicht vermissen. Viel zu Verworren war die Handlung und viel zu Abgedreht einige Chraktere. Mir kam es so vor, als wolle man hier die abgefahrensten Ideen reinbringen und hat dadurch die eigentliche Handlung total außer Gesicht gelassen. Zumindest war eine positive Entwicklung zu sehen, die nun nicht mehr ausgebaut werden kann. Schon die Mutterserie kränkelte an der Stillgelung. Keine wirkliche Weiterentwicklung da normale Menschen gegen die Sups sowieso keine Chance hatten und etliche Episoden einfach nur Langweilig daher kamen. Und wenn The Boys nun zu ende geht, was soll dann solch ein mexikanisches Spin-Off? Das macht keinen Sinn.
    • (geb. 1966) am

      Schade, hat mir eigentlich besser gefallen als die Mutterserie.

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