„Satire Battle“ mit Ariane Alter wird fortgesetzt

    Zweite Staffel für 3sat-Kabarettshow

    Glenn Riedmeier – 23.10.2020, 19:00 Uhr

    Ariane Alter moderiert das „Satire Battle“

    Vor knapp einem Jahr hat 3sat ein neues Kabarettformat an den Start gebracht und bat zwei Mal zum „Satire Battle“. Nun gab der Kulturkanal bekannt, dass die Sendung fortgesetzt wird – mit einer doppelt so hohen Folgenanzahl. Die vierteilige zweite Staffel wird ab dem 29. November wöchentlich am Sonntagabend um 21:00 Uhr gezeigt.

    Erneut lädt Moderatorin Ariane Alter mehrere Comedians zum satirischen Streitgespräch in das Berliner Tempodrom. Der Ansatz: In einer Zeit, in der keiner mehr zuhört und die eigene Meinung gegen jeden Widerstand verteidigt werden muss, braucht es dringend einen Neuanfang. Daher treffen jeweils zwei Comedians bzw. Kabarettisten aufeinander, um beide Seiten der Medaille zu beleuchten – im direkten Schlagabtausch, Pro gegen Contra.

    Die Kontrahenten vertreten ihren Standpunkt energisch und humorvoll. Dabei sind unter anderem Florian Schroeder, Helene Bockhorst, Philip Simon, Katie Freudenschuss, Stefan Danziger, Lisa Feller, Timo Wopp, Suchtpotenzial, Chin Meyer und Cordula Stratmann. Debattiert werden unter anderem die Streitfragen, ob soziale Netzwerke der Untergang des Abendlandes sind oder die Rettung der Demokratie, ob wir der Polizei vertrauen können oder bei ihr gewaltig etwas schiefläuft, und ob es endlich die Einführung der Reichensteuer braucht. Darüber hinaus geht es auch um die Zukunft des Autos, des Bargelds und der Silvesterböllerei. Zwischen den Streitgesprächen lädt Ariane Alter ihre Gäste zur Diskussion in gemeinsamer Runde und rollt das jeweilige Thema auch in Reportagen von unerwarteter Seite auf.

    Ariane Alter wird demnächst vermehrt im Fernsehen zu sehen sein. Denn schon kommende Woche startet bei ZDFneo ihre eigene Late-Night-Show „Late Night Alter“, die ab dem 29. Oktober donnerstags um 22:15 Uhr ausgestrahlt wird. Darin möchte die Moderatorin und Reporterin humoristisch und authentisch relevante Themen der 25- bis 39-Jährigen aufgreifen. Unter anderem soll es um Gender, Diversität, Paygap, Gentrifizierung und Klimawandel gehen (fernsehserien.de berichtete).

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