Quoten am Samstag: ZDF mit Champions League ungschlagbar

    Konkurrenz setzte vor allem auf Wiedholungen

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 29.05.2016, 11:47 Uhr

    Quoten am Samstag: ZDF mit Champions League ungschlagbar – Konkurrenz setzte vor allem auf Wiedholungen – Bild: ZDF/Marianne Müller

    Auch an diesem Samstag führte auf dem Bildschirm fast nichts an König Fußball vorbei. Das ZDF konnte mit dem diesjährigen Finale der Champions League problemlos den Quotensieg mit nach Hause nehmen und dies auch ohne deutsche Beteiligung auf dem Platz. Bis zu 8,19 Millionen Zuschauer verfolgten die Partie zwischen Real und Atlético Madrid, was einem überragenden Marktanteil von 31,2 Prozent beim Gesamtpublikum entsprach. In der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen lag dieser mit 33,0 Prozent sogar noch höher.

    Da ein solches Ergebnis nicht ganz unerwartet kam, ließen die anderen Sender erst gar kein Top-Programm an den Start. Stattdessen waren hauptsächlich Wiederholungen angesagt. So auch im Ersten, wo gleich zwei alte Folgen des „Traumhotels“ immerhin 3,35 Millionen und 3,24 Millionen Zuschauer erreichten. Der Marktanteil lag bei 12,9 Prozent, beziehungsweise 12,1 Prozent, wobei er bei den 14- bis 49-jährigen mit 4,8 Prozent erwartungsgemäß niedrig blieb.

    RTL schickte währendessen noch einmal Mario Barth mit seinem Live-Programm aus dem Berliner Olympiastadion in die Wiederholung. 2,10 Millionen Zuschauer waren insgesamt nochmal dabei, in der Zielgruppe waren es 1,20 Millionen, was einem Marktanteil von 14,0 Prozent entsprach. Damit war die Comedy-Konserve bei den 14- bis 49-jährigen der stärkste Verfolger des Fußball-Events.

    Auf Sat.1 konnte währendessen der „Schiffbruch mit Tiger“ nur eingeschränkt begeistern. Das Seenot-Drama „Life of Pie“ erreichte 1,61 Millionen Zuschauer, sowie einen Marktanteil von 6,1 Prozent beim Gesamtpublikum. In der Zielgruppe entsprach dies 8,7 Prozent. Abgeschlagen mit nur 860.000 Zuschauern musste sich ProSieben zufrieden geben. Mehr als 6,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-jährigen war für das Drama „Alles, was wir geben mussten“ nicht drin.

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