Jörg Schüttauf und Stefania Berndsen folgen dunklen Spuren
Bild: ZDF/Owen Fiene
Mit „Vanished – Cold Silence“ (so der Arbeitstitel) entsteht aktuell eine zwischen Familiendrama und Politthriller pendelnde Miniserie, an der das ZDF als Koproduzent beteiligt ist. Nachdem bereits von Februar bis März 2026 im isländischen Reykjavik und Umgebung Dreharbeiten stattfanden, laufen noch bis zum 29. April in Berlin und Umgebung die Kameras. Mit dabei ist auch Ex–„Tatort“-Ermittler Jörg Schüttauf.
Laut Pressemeldung dienen dem Vierteiler gleich zwei historische Systemumbrüche – das Ende der DDR und der bislang verheerendste Finanzcrash Islands – als dramatische Hintergründe. Nach dem Fund einer mumifizierten Leiche im Berlin des Jahres 2010 klopft die Vergangenheit mit aller Macht an die Tür der deutsch-isländischen Polizistin Anna Becker (Stefania Berndsen). Denn 1991 verschwand ihr Vater Claas über Nacht.
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Gemeinsam mit dem Hauptstadtermittler Mathias Neumann (Schüttauf) folgt die junge Frau seiner Spur, die tief in kriminelle Geflechte der Nachwendezeit in Island und der DDR führt. Schnell stoßen sie bei ihren Nachforschungen auf DDR-Seilschaften, Treuhand-Korruption und Machtmissbrauch bis in höchste gesellschaftliche und politische Kreise. Nach und nach wird Anna bewusst, dass sie bis heute einzelne Bruchstücke ihrer Kindheit tief vergraben hat. Die Suche nach der Wahrheit wird für sie zu einer existenziellen Auseinandersetzung mit ihrem eigenen verdrängten Trauma.
„Vanished – Cold Silence“ (AT) ist eine Produktion von Saxonia Media und dem isländischen Unternehmen ZikZak Filmworks in Koproduktion mit dem ZDF und in Zusammenarbeit mit arte, Síminn und DR. Förderungen kommen vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung und vom Nordisk Film & TV Fond. Der Weltvertrieb liegt in Händen von ZDF Studios. Als Produzentinnen fungieren Franziska Lindner, Britta Hansen und Birgitta Bjoernsdottir. Executive Producer sind Sven Sund und Thor Sigurjonsson. Die Drehbücher zur Miniserie (Folgenlänge: ca. 45 Minuten) stammen aus der Feder von Mikael Torfason. Regie führt Óskar Thór Axelsson. Redaktionell verantwortlich sind Yi Qiao (ZDF), Maik Platzen (ZDF), Julius Windhorst (ZDF/arte), Nardos Hagos (ZDF/arte), Birkir Ágústsson (Síminn) und Saevar Hreidarsson (Síminn).