Netflix verlängert „Unsolved Mysteries“ für dritte Staffel

    Neuauflage der Kult-Reihe um ungeklärte Ereignisse wird fortgesetzt

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 02.09.2021, 12:37 Uhr

    „Unsolved Mysteries“ geht bei Netflix ins dritte Jahr – Bild: Netflix
    „Unsolved Mysteries“ geht bei Netflix ins dritte Jahr

    15 Jahre lang war das Doku-Drama „Unsolved Mysteries“ eine feste Größe im amerikanischen Fernsehen. Der Schauspieler Robert Stack berichtete darin bis 2002 von übernatürlichen Phänomenen und ungeklärten Verbrechen. 2019 bestellte Netflix dann eine Neuauflage, deren erste Staffel mit dem Untertitel „Volume 1“ im July 2020 auf Sendung ging. Im Oktober 2020 folgte dann „Volume 2“. Nun hat der Streaming-Anbieter das Format für eine dritte Staffel verlängert, die voraussichtlich im Sommer 2022 online gehen soll.

    Die neuen Folgen werden sich mit zwei Vermisstenfällen beschäftigen, tragische Ereignisse sowie bizarre Vorkommnisse nachzeichnen. Die ersten beiden Staffeln beschäftigten sich unter anderem mit einem rätselhaften Todesfall in Oslo, vermeintlichen Tsunami-Geistern in Japan und UFO-Sicherungen im US-Bundesstaat Massachusetts.

    Laut Netflix sind seit der Premiere der ersten Staffeln mehr als 5.000 Hinweise zu den gezeigten Fällen eingegangen. In einem Fall, dem Tod von Alonzo Brooks, hat die amerikanische Bundespolizei FBI basierend auf solchen Hinweisen inzwischen die Ermittlungen wieder aufgenommen.

    Wer auch gerne einen Blick auf die Originalserie „Unsolved Mysteries“ werfen möchte, kann dies inzwischen zu nächtlicher Stunde, immer in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, bei RTL Zwei tun. Bei den ausgestrahlten Folgen handelt es sich um Spezial-Zusammenstellungen. Die nächste steht am 15. September um 1:55 Uhr im Programm. Außerdem ist die erste Staffel des Formats inzwischen fast vollständig im Premium-Bereich von TVNOW abrufbar.

    Schauspieler Robert Stack führt als Moderator durch die Sendung und stellt in jeder Ausgabe mehrere Fälle vor. Die Geschehnisse werden in Spielszenen nachgestellt. Außerdem kommen Familienmitglieder und ermittelnde Beamte in Interviewsequenzen zu Wort.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Noch besser wäre es wenn man statt einen großen Fall - wie im Original 3-5 kleine Fälle pro Woche zeigt dazu noch nen sympathischen aber gleichzeitig mysteriös wirkenden Moderator.
      So wie sie jetzt ist, ist die Netflix Version Schrott und ich bevorzuge die Originalversion, hab alle 24 deutsche Folgen gesehen, und die ist um Längen besser als die von Netflix
      • (geb. 1976) am

        Qualität stellen sie andauernd ein, aber solchen Schwachsinn geben sie in Auftrag. Netflix ist wirklich endgültig auf dem Weg nach unten.
        • am

          Schwachsinn würde ich das nicht nennen. Und ganz ehrlich Netflix produziert auch seeehr viel Müll im fiktionalen Bereich

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