„Navy CIS“: So verabschiedete sich Pauley Perrette aus der Serie

    Details zum Abschied von Abby Sciuto nach 15 Jahren

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 09.05.2018, 11:46 Uhr

    Pauley Perrette als Abby Sciuto in „Navy CIS“ – Bild: CBS
    Pauley Perrette als Abby Sciuto in „Navy CIS“

    Der folgende Artikel enthält Details zur 15. Staffel von „Navy CIS“ und zum Ausstieg von Pauley Perrettes Figur Abby Sciuto. Lesen auf eigene Gefahr!

    Die drittletzte Folge der 15. Staffel brachte am gestrigen Dienstagabend für „Navy CIS“-Fans den lange angekündigten und mit bangen Befürchtungen erwarteten, aber dennoch äußerst gelungenen Abschied von Abby Sciuto alias Pauley Perrette. Die Schauspielerin, die seit der ersten Folge die Forensik-Spezialistin verkörperte, hatte bereits im vergangenen Herbst ihren Ausstieg aus der Hitserie angekündigt (fernsehserien.de berichtete). In der Episode mit dem Titel „Two Steps Back“ war es nun soweit.

    Das Schicksal von Abby hing bereits am Ende der vorherigen Folge „One Step Forward“ in der Schwebe. Clayton Reeves (Duane Henry) hatte Abby zum Essen in ein schickes, neues Lokal begleitet. Nach dem wunderschönen Abend werden beide aber in einer Seitenstraße von einem Unbekannten mit der Waffe bedroht. Der Mann verlangt Wertsachen, doch die Situation eskaliert und in den letzten Sekunden der Folge löst sich ein Schuss.

    In der aktuellen Episode werden Gibbs (Mark Harmon) und sein Team dann von den schlechten Nachrichten aus ihrem Pokerspiel herausgerissen. Abby wurde abgeschossen und in der Notaufnahme kämpfen Ärzte und Schwestern um das Leben der Forensikerin.

    Wenig später finden sich Bishop (Emily Wickersham), Palmer (Brian Dietzen) und Torres (Wilmer Valderrama) in einem Untersuchungszimmer der Notaufnahme wieder, in dem ein Leichensack liegt. „Ducky“ Mallard (David McCallum) kommt dazu und es wird klar, dass Reeves den Überfall nicht überlebt hat.

    Ducky untersucht Reeves’ Leichnam und findet fremde Blutspuren auf dessen Hemd. Sie gehören zu einem gewissen Kent Marshall, der unehrenhaft aus der Army entlassen wurde. Als Gibbs und Co. jedoch bei Marshalls Apartment eintreffen, ist auch er bereits tot. Jemand war schneller und hat ihn beseitigt. Vielleicht sein Auftraggeber? Dies scheint sich zu bestätigten, als Torres in der Wohnung ein Dossier über Abby findet. Damit steht fest, dass Abby und Reeves keine Zufallsopfer waren.

    Im Krankenhaus ist McGee (Sean Murray) an Abbys Seite, als sie aufwacht. An die Schießerei kann sie sich aber nicht erinnern. Unterdessen führen die Spuren das „NCIS“-Team zu Robert King (Peter Jason), dem Mann hinter Project Tarburst (Episode 6x21 „Schach matt“).

    Schließlich kommt es zur Konfrontation zwischen Abby und King, wobei King lakonische Zufriedenheit darüber an den Tag legt, dass es Abby gelungen ist, ihn aufzuspüren. Abby gibt ihm zu verstehen, dass sie Blausäure in seinen Drink gemischt hat, um ihn für das, was er getan hat, zu bestrafen. King glaubt ihr zunächst nicht, beginnt dann aber doch Symptome der tödlichen Vergiftung zu zeigen. Abby bietet ihm das Gegengift im Austausch für ein Geständnis an. King hat keine Wahl und willigt ein. Er weiß nicht, dass seine Symptome lediglich durch Koffein-Kapseln ausgelöst wurden.

    Nachdem sich Abby in einem stillen Moment von Reeves verabschiedet hat, versammelt sie ihre Kollegen um sich. Sie teilt ihnen mit, dass sie Reeves Leichnam nach London begleiten wird. Dort soll er neben seiner Mutter begraben werden. Außerdem werde sie nicht zurückkehren. Reeves wollte im Namen seiner Mutter eine wohltätige Organisation zum Wohle obdachloser Frauen starten und nun würde es an ihr liegen, diese Aufgabe zu übernehmen.

    Was bleibt, ist eine liebevolle Nachricht, die Abby an der Tür zu Gibbs’ Büro hinterlässt. Aus seinem Fenster sieht der Teamchef später, wie Abby das Gelände verlässt. In Zeichensprache tauschen sie über die Distanz einen letzten Satz miteinander aus: „Ich liebe dich“.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1980) am melden

      Bin auch gespannt wie es weiter geht und zum Glück stirbt Abby nicht den Serientod wie andere so oft. Schönen Abschied. Mit vielleicht einen hintertürchen !!!
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      • (geb. 1980) am melden

        Schade, dass Abby geht, ich mochte sie sehr. Bin ja mal gespannt, wer dann ihren Job übernimmt in Gibbs' Team.
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        • am melden

          Zum Glück stirbt Abby nicht.
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