„Ku’damm 63“: Drehstart zum neuen Dreiteiler

    Fortsetzung zu „Ku’damm 56“ und „Ku’damm 59“

    Glenn Riedmeier – 10.02.2020, 13:12 Uhr

    Monika Schöllack (Sonja Gerhardt, l.), Caterina Schöllack (Claudia Michelsen, 2. v. l.), Helga von Boost geb. Schöllack (Maria Ehrich, 2. v. r.) und Eva Fassbender geb. Schöllack (Emilia Schüle, r.)

    Mit „Ku’damm 56“ wagte sich das ZDF 2016 an ein Familiendrama in der Zeit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder. Das Publikum entwickelte Gefallen an dem ungewöhnlichen Stoff und schaltete ein – und so gab es 2018 mit „Ku’damm 59“ Nachschub. Eine weitere Fortsetzung wurde bereits beschlossen – und nun fiel die erste Klappe zum nächsten Dreiteiler „Ku’damm 63“. Erste Informationen zur Handlung liegen bereits vor.

    Die Reihe erzählt das Schicksal von Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) und ihren drei Töchtern Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle) weiter. Auch Sabin Tambrea, Trystan Pütter, August Wittgenstein, Uwe Ochsenknecht und Heino Ferch sind wieder an Bord. Neu im Ensemble sind die Sängerin Helen Schneider sowie Giovanni Funiati.

    Nachdem zeitweise mal von Vorbereitungen zu „Ku’damm 62“ die Rede war, wird diesmal vier Jahre in die Zukunft gesprungen. Die Ehen der drei Schöllack-Schwestern sind schwierig – jede auf ihre Weise. Monika und Joachim (Sabin Tambrea) geraten nach einer Fehlgeburt in eine tiefe Krise. Joachim sucht die Schuld bei sich. Gemeinsam mit Freddy (Trystan Pütter) stürzt sich Monika in die Arbeit, um für Sängerin Hannelore Lay (Helen Schneider) einen Song für den „Grand Prix d’Eurovision de la Chanson“ zu komponieren.

    Helga hingegen übernimmt kurzfristig die Leitung der Tanzschule, da Caterina durch einen Autounfall außer Gefecht gesetzt wurde. Sie engagiert den argentinischen Tanzlehrer Armando (Giovanni Funiati) – zwischen beiden entbrennt eine glühende Liebe. Doch hat Helga die Kraft, die bürgerlichen Fesseln ihrer Ehe mit Wolfgang (August Wittgenstein) abzustreifen? Währenddessen erpresst Eva ihren Mann, Professor Fassbender (Heino Ferch), und baut sich mit dessen Geld ein Leben als Galeristin auf. Doch Fassbender beginnt aufzubegehren. Für Caterina stellt dies eine unhaltbare Situation dar. Sie nimmt die Sache in die Hand – nicht ahnend, in welche Abwärtsspirale sie ihre Tochter dadurch stürzt. Caterina selbst trifft durch einen Zufall Fritz Assmann (Uwe Ochsenknecht) wieder – und ringt mit der Frage, ob sie das Zepter an die nächste Generation weiterreichen kann.

    „Ku’damm 63“ ist eine UFA-Fiction-Produktion im Auftrag des ZDF. Produzent ist Benjamin Benedict, ausführender Produzent Marc Lepetit. Die Drehbücher nach der Idee von Creative Producerin Annette Hess schrieb Headautor Marc Terjung gemeinsam mit Seraina Nyikos und Johannes Rothe. Regie führt Sabine Bernardi. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai, die Ausstrahlungstermine stehen noch nicht fest.

    „’Ku’damm 56’ und ‚59‘ haben erzählt, was es hieß, vor nicht allzu langer Zeit in Deutschland als Frau zu leben. Annette Hess hat es mit dieser seriellen Erzählung geschafft, ganz auf Augenhöhe mit den weiblichen Hauptfiguren, spannend und unterhaltsam einen Kosmos zu kreieren, der alle Generationen und sowohl Männer als auch Frauen vor dem Bildschirm versammelt hat“, so Heike Hempel, stellvertretende ZDF-Programmdirektorin und Hauptredaktionsleiterin Fernsehfilm/Serie II. „Wir freuen uns, mit ‚Ku‘damm 63’ die Familiengeschichte um die Tanzschule Schöllack fortzusetzen und dabei zuzuschauen, wie Caterina Schöllack und ihre drei Töchter ihren Platz in der Berliner Gesellschaft der frühen 60er Jahre finden.“

    Der Dreiteiler „Ku’damm 56“ wurde im Jahr 2016 von weit mehr als fünf Millionen Zuschauern allein im linearen Fernsehen verfolgt – das Finale sahen sogar überragende 6,35 Millionen Menschen. Die Fortsetzung „Ku’damm 59“, die im März 2018 lief, konnte problemlos an diesen Erfolg anknüpfen: durchschnittlich 5,59 Millionen Zuschauer verfolgten bei einem Marktanteil von 16,3 Prozent die Familiengeschichte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1963) am melden

      Endlich geht es weiter wieder.
      Die Serie ist sehr realistisch dargestellt. Weiter so.
      Und freue mich auf die DVD da ich auch schon kudamm 57 und kudamm 59 auf dvds habe
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        Die Serie trifft voll den Zeitgeist der 50-er Jahre. Das liegt sicher auch an der detailverliebten Ausstattung des Sets und der modernen Erzähltechnik. Weiter so!
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          Leider sind diese Filme heutiger Tage nie kostümecht und transportieren auch nicht das Lebensgefühl dieser Jahre. leider sind auch diese Filme durch die heutige Indoktrinationsbrille erstellt.
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