„Kommissar Marthaler“: ZDF dreht zwei neue Fälle

    „Ein allzu schönes Mädchen“ und „Die Akte Rosenherz“

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 25.04.2014, 17:33 Uhr

    Das Team um Kommissar Marthaler (Matthias Koeberlin, r.) – Bild: ZDF/Hans-Joachim Pfeiffer
    Das Team um Kommissar Marthaler (Matthias Koeberlin, r.)

    Nach zwei erfolgreichen Filmen setzt das ZDF die Krimireihe um „Kommissar Marthaler“ fort. In Berlin, Frankfurt am Main und Saarbrücken enstehen bis zum 26. Juli zwei neue Fälle mit Matthias Koeberlin in der Titelrolle. Sie basieren erneut auf den Bestsellern von Jan Seghers, genauer auf den beiden Romanen „Ein allzu schönes Mädchen“ und „Die Akte Rosenherz“. Die Ausstrahlung wird jeweils erneut am Montagabend als ’Fernsehfilm der Woche“ erfolgen.

    In „Die Akte Rosenherz“ wird Marthalers Freundin Tereza (Ellenie Salvo Gonzalez) bei einem Überfall auf einen Kunsttransport lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer wurde getötet. Zwar wird Marthaler von seinem Chef (Peter Lerchbaumer) von dem Fall wegen Befangenheit entbunden, doch der Kommissar ermittelt auf eigene Faust weiter. Dabei entdeckt er Verbindungen zu dem ungeklärten Mord an der Prostituierten Kathrin Rosenherz, der bereits 30 Jahre zurückliegt.

    Die grausamen Morde an zwei jungen Männern stehen im Zentrum von „Ein allzu schönes Mädchen“. Einer von ihnen stand kurz vor seiner Hochzeit, so dass Marthaler der verzweifelten Braut und der wartenden Hochzeitsgesellschaft die schreckliche Nachricht überbringen muss. Es stellt sich heraus, dass wohl beide Männer vor ihrem Tod mit der gleichen wunderschönen Frau zusammen waren. Sie könnte der Schlüssel zur Lösung des Falls sein.

    In weiteren Hauptrollen sind Julia Jentsch, Jürgen Tonkel, Claudio Caiolo, Tim Seyfi, Anke Sevenich und Mirjam Weichselbraun zu sehen. Gastaufritte absolvieren Stipe Erceg, Martin Semmelrogge, Detlef Bothe, Rüdiger Vogler und Michael Mendl. Die Drehbuch-Adaptionen stammen von Kai-Uwe Hasenheit und Lancelot von Naso, der hier, wie auch bereits bei den zwei vorangegangenen Filmen, Regie führt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Ich fand jetzt an den beiden bisherigen Fällen nix, was so erfolgreich gewesen wäre, dass es die Produktion von zwei neuen Fällen rechtfertigen würde. Rausgeschmissenes Geld für weitere Durchschnittskrimis.

      Der Lonewolf Pete
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        Ich fand den letzten Fall, den ersten habe ich verpasst , mit dem alten Nazi Wichser schon sehr spannend ! Ich mag Krimis in denen die geschichtliche Vergangenheit ein tragende Rolle spielt.

        Natürlich wird es beim nächsten mal eine andere Handlung geben, aber die Figuren sind gut und wenn es spannend inszeniert wird , warum nicht ?

        Jürgen Tonkel stellt ja für das öffentlich rechtliche eine Besonderheit dar : man gestattet Ihm gleich in 2 Krimi Reihen einen Kommissar zu spielen , auch noch auf einem Sender !,-))


        Gruß Sir Hilary
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        Nazi-vergangenheit, Stasi (bzw. DDR)-Vergangenheit, war alles schon tausendmal da. Ich fands jedenfalls langweilig und viel zu zäh. Nee, keiner der neuen ZDF-krimis hat mich bisher auch nur ansatzweise beeindrucken können...

        Der Lonewolf Pete
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        Ich bekomme von dieser Art der Vergangenheitsbewältigung nie genug, ist für mich ein ganz kleiner Ausgleich dafür , das im wirklichen Leben so viele von den Drecksäcken unbehelligt so alt geworden sind und einige sicher heute noch unerkannt oder unbehelligt Leben , das regt mich immer noch auf !

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