Jens Büchner: VOX zeigt große Doku über verstorbenen Auswanderer

    Töchter begeben sich auf Spurensuche

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 30.10.2019, 13:00 Uhr

    Jessica (l.) und Jenny (r.) begeben sich auf Spurensuche ihres verstorbenen Vaters Jens Büchner – Bild: TVNOW / 99pro Media
    Jessica (l.) und Jenny (r.) begeben sich auf Spurensuche ihres verstorbenen Vaters Jens Büchner

    Am 17. November 2018 verstarb Jens Büchner im Alter von 49 Jahren. Der durch die VOX-Doku „Goodbye Deutschland!“ bekannt gewordene Auswanderer erlag einer kurzen, schweren Krankheit. Anlässlich seines ersten Todestags räumt VOX am 23. November den kompletten Samstagabend frei und zeigt zu Ehren Büchners ab 20.15 Uhr die vierstündige Dokumentation „Jens Büchner – Auf den Spuren eines Auswanderers“.

    Darin machen sich Büchners Töchter aus erster Ehe, Jenny (27) und Jessica (24), gemeinsam auf Spurensuche und gehen die Orte ab, an denen ihr Vater lebte. Sie begegnen Menschen, die für ihn von großer Bedeutung waren. Die beiden Schwestern sind voller Liebe für ihren vestorbenen Vater, der vor knapp zehn Jahren aus ihrem Umfeld verschwand, als sie selbst noch Teenager waren. Dennoch hielten sie über die ganze Zeit hinweg Kontakt. Trotzdem sind nach seinem plötzlichen Tod Fragen offen geblieben – zu kurz war die Zeit seiner Besuche in Deutschland und ihrer Ausflüge nach Mallorca.

    Ihr Weg führt Jenny und Jessica zum Zwenkauer See, wo Jens Büchners Heimatort Eythra lag, bevor er dem Braukohletagebau der DDR weichen musste. Anschließend reisen die beiden Schwestern nach Bad Schmiedeberg, wo Jens als Teenager lebte, später eine Familie gründete und ihr Vater wurde. Jenny war 16 Jahre alt, Jennifer 13, als Jens mit Jennifer nach Mallorca auswanderte, wo er zuerst erfolgreich war mit einer Boutique, dann scheiterte, wieder aufstand und zum beliebten Protagonisten von „Goodbye Deutschland!“ wurde.

    Was machte ihren Vater zu ‚Malle-Jens‘, was ließ ihn immer wieder wie einen Phönix aus der Asche aufstehen, wie hat er anderen über sie selbst berichtet, wonach hat er schlussendlich gesucht? Und fand ihr Vater das Glück, nach dem er sich zeitlebens gesehnt hat? Die Dokumentation zeigt die Suche der beiden Töchter nach Antworten sowie dokumentarische Sequenzen, die in zehn Jahren Beobachtungszeit mit Jens Büchner selbst entstanden sind – darunter viele bisher unveröffentlichte Aufnahmen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1967) am melden

      Da bin ich anderer Meinung, schliesslich hat Jens mit Vox wahrscheinlich in den letzten Jahren seine Haupt Kohle verdient, und, für Vox war er daher wohl auch DAS Gesicht dieser Auswander Doku!! Wieso sollte dann Vox nicht mit Hilfe seiner Töchter diese Doku zu seinem Todestag zeigen??
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        Ich hoffe die Stasizeit wird bei diesem Rückblick nicht vergessen, war ja auch eine wichtige Zeit und sollte nicht vergessen werden. Dieser Mensch erinnert einen immer an eine Zitrone, die wird auch so lange ausgequetscht bis nichts mehr geht. Ich hoffe das nach dieser Sendung dann aber auch endlich Schluss ist und nicht noch zu einer jährlichen Serie wird.
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          Der Meinung bin ich auch. Ehrlich gesagt, ist mir der Verblichene erst ein Begriff geworden, als er verstorben ist.
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            ich kann ja verstehen, dass die Familie auf das Geld, was sie dafür bekommt,angewiesen ist - aber kann man den armen Kerl nicht endlich mal ruhen lassen`?
            So viele Gedenk- und erinnerungssendungen gabs nicht mal für peter Alexander oder Udo Jürgens und das waren wirkliche Stars

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