„Helena Fürst – Die Anwältin der Armen“: Sechs neue Folgen

    Ausstrahlung diesmal am Montagabend ab Mitte Juli

    Jens Dehn – 03.06.2013, 13:35 Uhr

    Helena Fürst – Bild: RTL / Ruprecht Stempell
    Helena Fürst

    Helena Fürst kommt zurück – und wir können nichts dagegen tun. Ab dem 15. Juli kämpft die Frau mit dem Charme einer Frauengefängnisdirektorin erneut für Menschen, die mit ihrer Situation heillos überfordert sind.

    RTL labt sich mal wieder am Leid der anderen. In der Doku-Soap „Helena Fürst – Die Anwältin der Armen“ sind es in erster Linie Hartz IV-Empfänger, die vor der Kamera vorgeführt werden. Die ehemalige Sozialfahnderin Fürst macht sich für sie stark und bahnt ihnen den Weg durch den Paragraphendschungel.

    In den neuen Fällen geht es unter anderem um den 28-jährigen Paketzusteller Stefan, der trotz seiner Vollzeit-Beschäftigung seine Familie nicht ernähren kann. Sein Job ist so schlecht bezahlt, dass er für sich und seine Familie aufstockendes Hartz IV beantragen muss. Doch durch einen Behördenfehler erhält er viel zu wenig. Verzweifelt wendet sich die Familie an Helena Fürst.

    In einem weiteren Fall geht es um den 23-jährigen Marvin, der in einem Hotel eine Ausbildung zum Koch macht. Da er nur 400 Euro im Monat verdient, bekommt er zusätzlich Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Doch mitten in der Ausbildung werden die Zahlungen von der Agentur für Arbeit plötzlich eingestellt.

    Helena Fürsts Fernsehkarriere begann ursprünglich auf der anderen Seite des Gesetzes: in „Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln“ machte sie sich auf die Pirsch nach Sozialschmarotzern, die vom Staat Geld abkassierten, das ihnen gar nicht zustand. 2010 wechselte sie dann die Fronten.

    „Helena Fürst – Anwältin der Armen“ lief zuerst am Mittwochabend, wechselte dann auf den sonntäglichen Vorabend und wird nun auf den Montag geschoben, wo die Sendung während Günther Jauchs Sommerurlaub um 20:15 Uhr läuft.

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