„Freaks“: Netflix und ZDF drehen ersten gemeinsamen Film

    Vorstadt-Mutter wird in Koproduktion zur Superheldin

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 13.08.2019, 10:20 Uhr

    Die erste Koproduktion von ZDF und Netflix: „Freaks“ – Bild: ZDF/David Dollmann
    Die erste Koproduktion von ZDF und Netflix: „Freaks“

    „Das kleine Fernsehspiel“ bekommt bekommt mit einem neuen Projekt demnächst eine noch größere Plattform. In Berlin haben die Dreharbeiten zu „Freaks“ begonnen, dem ersten Spielfilm, der als Koproduktion von ZDF und Netflix entsteht. Die Hauptrollen haben unter anderem Cornelia Gröschel, Tim Oliver Schultz, Nina Kunzendorf und Wotan Wilke Möhring.

    „Freaks“ zeichnet das unheilschwangere Bild einer Zukunft, in welcher der Einsatz von Psychopharmaka dramatisch zugenommen hat. Aggressionen, Ängste, Leistungsschwankungen, für alles gibt es inzwischen die richtige Pille. Die Vorstadt-Mutter Wendy (Cornelia Gröschel) wagt es heimlich, die von Dr. Stern (Nina Kunzendorf) verschriebenen Medikamente abzusetzen und erkennt, dass in ihr merkwürdige, übernatürliche Kräfte schlummern.

    Wendy stellt sich gemeinsam mit Elmar (Tim Oliver Schultz) und Marek (Wotan Wilke Möhring) den Kräften und der damit verbundenen Verantwortung. Allerdings ist es gar nicht so leicht, sich als Superheldin zu bewähren, wenn man sich nebenbei noch um die Familie und Ehemann Lars (Frederic Linkemann) kümmern muss.

    Hinter „Freaks“ steht das gleiche Team, das für das ZDF bereits die Satire „Lerchenberg“ umgesetzt hat. Regie führt Felix Binder basierend auf dem Drehbuch von Marc O. Seng. Der Film ist eine Produktion der PSSST! Film GmbH in Koproduktion mit Netflix und ZDF/Das kleine Fernsehspiel.

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