„Eine Geschichte aus zwei Städten“: Deutschlandpremiere für Kit Harington („Game of Thrones“) und Charles-Dickens-Adaption

François Civil und Mirren Mack ebenfalls in Miniserie nach Literaturklassiker

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 13.08.2026, 12:40 Uhr

Charles Darnay (François Civil, l.) und Sydney Carton (Kit Harington) in „A Tale of Two Cities“ – Bild: BBC/Marcell Piti
Charles Darnay (François Civil, l.) und Sydney Carton (Kit Harington) in „A Tale of Two Cities“

Die Literaturadaption „Eine Geschichte aus zwei Städten“ (im Originals „A Tale of Two Cities“) hat einen Termin für ihre Premiere, der auch für Deutschland gilt: Ab dem 6. September werden die vier Folgen nach Charles Dickens beim US-Streamingdienst MGM+ und in Deutschland beim Prime-Video-Channel MGM+ veröffentlicht: Dann gibt es die Auftaktfolge, die restlichen Episoden folgen im wöchentlichen Rhythmus. Kit Harington, François Civil und Mirren Mack spielen die Hauptrollen in der Geschichte, die sich zur Zeit der französischen Revolution in den beiden Städten London und Paris entspinnt.

So fasst MGM+ die Handlung zusammen: London im Jahr 1782. Die Spannungen zwischen Frankreich und England sind hoch. Das Leben der jungen Frau Lucie Manette (Mirren Mack) wird auf den Kopf gestellt, als sie einen Brief aus Frankreich erhält: Ihr Vater, den sie seit 20 Jahren für tot hält, könnte noch am Leben sein. Der Bote, der idealistische französische Auswanderer Charles Darnay (François Civil), wird in London festgenommen und (als mutmaßlicher französischer Spion) des Hochverrats angeklagt.

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Lucie wendet sich an den brillanten, aber eigenwilligen Rechtsanwalt Sydney Carton (Kit Harington), um Darnay freizubekommen. Sie hat die Hoffnung, dass jener sie nach Paris begleiten kann, um nach ihrem Vater zu suchen. Doch Lucies Zusammentreffen mit Darnay und Carton führt zu einem komplizierten und unwiderstehlichen Liebesdreieck: Beide Männer ringen darum, sich Lucies Liebe würdig zu erweisen, und sie ist zwischen beiden hin- und hergezogen. Beide Männer, äußerlich sehr ähnlich und doch von gegensätzlichem Gemüt, können sich nicht vom anderen lösen. Stattdessen finden sie sich aneinander gebunden – in Leben und Tod, durch Triumphe, Tragödien, Ehe und Mord.

Die 1859 publizierte Vorlage zu „A Tale of Two Cities“ gilt als einer der besten Romane des 19. Jahrhunderts und wurde bereits mehrfach verfilmt. Unter anderem erschien 1989 bei ITV eine Miniserie mit James Wilby und Xavier Deluc in den Hauptrollen.

„A Tale of Two Cities“ wurde produziert von der Firma Federation Stories, die sich in letzter Zeit auf die Adaption älterer Romane, etwa „Gullivers Reisen“, spezialisiert hat (fernsehserien.de berichtete), und der Schmiede Thriker Films. Als Schöpfer, Drehbuchautor und Executive Producer fungiert Daniel West. Weitere ausführende Produzenten sind Polly Williams, Sarah Best, Léo Becker, Hauptdarsteller Kit Harington und Michael Wright. Produzent ist Simon Meyers. Auf dem Regiestuhl nahm Hong Khaou Platz. Die Serie entstand als Koproduktion von MGM+ mit der BBC.

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