[UPDATE] „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Alle TV-Termine für 2020 stehen fest

    Märchenklassiker läuft in diesem Jahr schon ab November

    Glenn Riedmeier – 12.11.2020, 16:39 Uhr (erstmals veröffentlicht am 19.10.2020)

    „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

    UPDATE: Inzwischen stehen so gut wie alle Ausstrahlungstermine für „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ fest (lediglich die Termine im ORF und SRF sind noch nicht bekannt). Insgesamt wird der Filmklassiker zwischen dem 29. November und dem 6. Januar satte 19 Mal auf den diversen ARD-Sendern wiederholt – und damit vier Mal mehr als in der vergangenen Weihnachtssaison.

    ZUVOR: Es gibt untrügliche Zeichen dafür, dass Weihnachten allmählich in greifbare Nähe rückt. Neben dem immer umfangreicheren Lebkuchen-Sortiment im Supermarkt ist ein weiteres Indiz für die bevorstehende besinnliche Zeit, dass nun die ersten Ausstrahlungstermine von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ feststehen. Unverzichtbar seit der Erstausstrahlung am 26. Dezember 1975 gehört der Film zu Weihnachten wie „Dinner for One“ zu Silvester. Der unsterbliche Filmklassiker wird natürlich auch 2020 auf sämtlichen ARD-Sendern rund um die Festtage wiederholt.

    Für die ganz Ungeduldigen findet die erste Ausstrahlung in diesem Jahr bereits Ende November statt. Wie in jedem Jahr präsentieren wir euch alle bekannten Termine im Überblick:

    • 29.11. um 14:03 Uhr im Ersten
    • 06.12. um 17:25 Uhr im MDR
    • 13.12. um 13:20 Uhr im WDR
    • 20.12. um 12:00 Uhr im BR
    • 20.12. um 14:15 Uhr bei One
    • 20.12. um 15:05 Uhr im NDR
    • 24.12. um 12:15 Uhr im Ersten
    • 24.12. um 16:15 Uhr im NDR
    • 24.12. um 18:50 Uhr bei One
    • 24.12. um 20:15 Uhr im WDR
    • 24.12. um 22:30 Uhr im SWR
    • 24.12. um 23:15 Uhr im rbb
    • 25.12. um 11:25 Uhr im Ersten
    • 25.12. um 20:15 Uhr im NDR
    • 26.12. um 16:05 Uhr im MDR
    • 26.12. um 16:40 Uhr bei One
    • 27.12. um 12:00 Uhr im KiKA
    • 01.01. um 16:30 Uhr im rbb
    • 06.01. um 8:05 Uhr im BR

    Vom 29. November 2020 bis zum 13. Januar 2021 wird der Film auch in der ARD Mediathek abrufbar sein.

    WDR/DRA

    Der Märchenklassiker, eine Koproduktion der Tschechoslowakei und der DDR, entstand nach Motiven des gleichnamigen Märchens von Bozena Nemcová. Das Grimmsche Motiv aus „Aschenputtel“ wird darin variiert, indem drei Haselnüsse als Wunschinstrumente fungieren. Die beiden Hauptdarsteller Libuse Safránková und Pavel Trávnícek wurden damals mehr oder weniger zufällig als Schauspieler ausgewählt – und durch den Film berühmt. Es ist nicht wirklich zu erklären, weshalb der 1973 unter der Regie von Václav Vorlícek produzierte Film in Deutschland zu einer festen Tradition an Weihnachten geworden ist – schließlich spielt das Fest der Liebe in dem Film gar keine Rolle. Allerdings wurde der Film im verschneiten Winter gedreht – was jedoch reiner Zufall und dem Produktionskalender geschuldet war. Denn eigentlich sollte „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Sommer spielen, die DEFA (Deutsche Film AG) drängte jedoch darauf, im Winter zu drehen, da ihre Arbeiter im Sommer bereits ausgelastet waren.

    Gedreht wurde der Film in Ateliers der Babelsberger Filmstudios, rund um Schloss Moritzburg bei Dresden, in den Filmstudios Barrandov in Prag und an verschiedenen Orten in der Tschechoslowakei, zum Beispiel im Wasserschloss Švihov (Schwihau) und im Böhmerwald. Die Originalschauplätze in Moritzburg sind heute ein beliebtes Touristenziel und die Treppe, auf der Aschenbrödel ihren Schuh verlor, dient häufig als Ort für Heiratsanträge. Im November 1973 lief „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in der ČSSR erstmals im Kino, bevor er im März 1974 zunächst in der DDR und im Dezember 1974 in Westdeutschland in die Lichtspielhäuser kam. Der Film hat weltweit mehrere Preise gewonnen und wurde in Tschechien zum besten Märchenfilm des 20. Jahrhunderts gewählt. Die DVD zum Film erhielt 2015 14 × Platin für 700.000 verkaufte Einheiten in Deutschland.

    WDR/DRA

    Was den deutschen Zuschauern jedoch vorenthalten wurde: Im tschechischen Original wird die Titelmelodie von Karel Gott gesungen, was dem damaligen WDR-Redakteur Gert K. Müntefering jedoch missfiel. Die Stimme von Karel Gott unter dem Vorspann, das ist dann doch zu viel, lautete sein Urteil und ließ das Original durch eine Oboe ersetzen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Ich kenne hier einen der ist auch solch ein Schüttelprinz

      Er hängt glaub auch noch in den 70/80iger Jahren fest.
      Der freut sich auch jedes Jahr einen Keks ans Knie wenn das Zeug läuft.
      Glaub sein DVD Rekorder ist schon für 17x vorprogrammiert...wenn da überhaupt noch Platz ist wegen der Olsenbande ;-)
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        Mich wundert es, dass Menschen nicht langsam das Kotzen bekommen, schön hin oder her.
        Man kann es mit den Ausstrahlungen auch übertreiben.
        Zudem gibt es noch schönere Weihnachtsfilme wie "Ist das Leben nicht schön?" oder "Wir sind keine Engel".
        • (geb. 1957) am melden

          Oooch...was dem einen seine Eule ist dem anderen seine Nachtigall. Mit
          den Haselnüssen kann ich im Gegensatz zum Rest meiner Familie auch
          nix anfangen aber ich gönne denen ihren Spaß. Dieses Jahr begehe ich
          ein anderes Sakrileg: Den von Dir angesprochenen "Ist das Leben nicht schön?" habe ich mir als blue ray besorgt und schaue ihn mir nach vielen S/W Seherlebnissen erstmals in Farbe an. Etwas das ich mit meinem
          absoluten Weihnachtsfilm nie machen würde. "Das große Geschäft"
          mit Laurel& Hardy in Farbe würde bei mir zwar nicht das von Dir erwähnte
          Würgegefühl hervorrufen aber...neeee...geht nicht.
          Gruß aus dem sonnigen Rheinland - Otfried
        • am melden

          @Zudem gibt es noch schönere Weihnachtsfilme
          Genau Schöne Bescherung zb mit Chevy Chase


          oder Kurt Russel mit den aktuellen The Christmas Chronicles Teilen

          ;-)
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