„Dating Daisy“: ARD dreht neue Vorabend-Dramedy

    Schmunzeln ohne Krimi mit Manuel Cortez ab Herbst

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 05.05.2014, 16:31 Uhr

    „Dating Daisy“ – Bild: ARD/Hardy Spitz
    „Dating Daisy“

    Die ARD wagt sich auf ungewohntes Terrain: Anstatt einen weiteren Schmunzelkrimi zu bestellen, kündigt der öffentlich-rechtliche Sender eine Dramedy namens „Dating Daisy“ an, die ab Herbst dem maroden Vorabend auf die Sprünge helfen soll. Das Erste schielt damit auf eine jüngere, weibliche Zielgruppe, was nicht nur der englische Serientitel andeutet, sondern sich auch an der Inhaltsbeschreibung ablesen lässt.

    Im Mittelpunkt der Serie steht die frisch gebackene Single-Lady Daisy (Tina Amon Amonsen), deren Ehemann Antonio (Manuel Cortez) sie nach 13 Jahren mit ihrer neuen Kollegin Tanja (Monika Wegener) betrogen hat. Mit Anfang 30 steht die Berliner Krankenschwester nun plötzlich vor vollendeten Tatsachen und entschließt sich, ein neues Leben anzufangen. Sie trennt sich kurzerhand von Antonio und wagt sich mit Unterstützung ihrer besten Freundin Carla (Leonie Brandis) zurück auf den Singlemarkt.

    Sie zieht in ein neues Häuschen, das sich allerdings als Bruchbude entpuppt und einer gründlichen Renovierung bedarf. Was für ein glücklicher Zufall, dass sie unverhofft mit dem optisch ansprechenden Handwerker Markus (Steffen Groth) zusammenstößt, der ihr seine Untersützung anbietet. Nach ersten Selbstzweifeln stürzt sich Daisy wieder in das Singleleben und begibt sich auf eine langwierige Suche nach der großen Liebe. Nebenbei versucht sie, den Alltagswahnsinn im Krankenhaus und innerhalb ihrer Familie bestmöglich zu meistern.

    In weiteren Rollen sind Roman Roth, Jutta Fastian und Arnel Taci zu sehen. Die Dreharbeiten zu den insgesamt acht bestellten Folgen laufen voraussichtlich noch bis Ende Juni in Berlin und Umgebung. Regie führen bei der ndF-Produktion Züli Aladag und Martin Busker.

    An welchem Wochentag „Dating Daisy“ gezeigt werden soll, hat die ARD noch nicht bekannt gegeben. Am wahrscheinlichsten ist eine Ausstrahlung am Freitagabend. Frank Beckmann, Vorabendkoordinator des Ersten, kündigte vor einigen Wochen an, dass der Freitag künftig mit Comedyformaten bestückt werden soll. Unter anderem ist auch eine Adaption der englischsprachigen Sketch-Comedy „What If?“ geplant, die von Redseven Entertainment produziert wird. Darüber hinaus werden wie zuvor berichtet „Die LottoKönige“ und die britische Comedyserie „Cuckoo“ zu sehen sein.

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      Wird bestimmt der Brüller ............flücht
      Nachdenker

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