Bryan Cranstons Tochter wird Hauptdarstellerin in Serien-Pilot „Search and Destroy’“

    Taylor Dearden wird frühe Punkrock-Musikerin

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 09.03.2018, 13:45 Uhr

    Taylor Dearden als Ophelia in „Sweet/Vicious“ – Bild: MTV
    Taylor Dearden als Ophelia in „Sweet/Vicious“

    Der amerikanische Streaming-Dienst Hulu hat die Hauptrollen in seinem Serienpiloten „Search and Destroy“ besetzt: Taylor Dearden („Sweet/Vicious“) und Aubrey Peeples („Nashville“) spielen zwei junge Frauen, die sich in den 1990ern in der noch im Untergrund befindlichen feministischen Punk-Rock-Szene befinden und eine Band gründen.

    Die Serie basiert auf den Memoiren und der Geschichte von Schauspielerin Carrie Brownstein, die zuletzt in den USA in der langlebigen Sketch-Comedy „Portlandia“ bei IFC die führende weibliche Darstellerin war. Daneben ist sie in den USA als eines der drei Mitglieder der Punk- und Indie-Rock-Band Sleater-Kinney bekannt – davor gehörte sie zur Band Excuse 17, die zwischen 1993 und 1995 im US-Bundesstaat Washington aktiv war. Im Großen und Ganzen geht es in „Search and Destroy“ um eine junge Frau, ihre Bandkollegen und eine ganze Subkultur, die lernen, sich nicht für ihre Art Musik zu machen zu schämen. Deardon wird die Rolle übernehmen, die an Brownstein angelehnt ist.

    Deardons Figur heißt Karen Wolff, sie gibt sich nach außen als Kritikerin des sozialen Status Quo, wünscht sich aber insgeheim, „dazu“ zu gehören und nicht gegen den Strom schwimmen zu müssen. Musik zu schreiben und zu spielen ist ihre Art, sich auszudrücken. Deardon, die einzige Tochter von Bryan Cranston (zusammen mit seiner Ehefrau Robin Dearden) hatte zuletzt mit der Serie „Sweet/Vicious“ von sich reden gemacht. Dort spielte sie die Studentin Ophelia Mayer, die darüber stolpert, dass sich eine Mitstudentin zur Kämpferin für die Sicherheit ihrer Kommilitonen an ihrer Universität aufgeschwungen hat und diese nun mit ihren Mitteln unterstützt. Auch Ophelia war eher eine Außenseiterin, eine sehr intelligente Tochter aus gutem Haus, die mit Fehlstunden, Drogen und gefärbten Haaren gegen die Mutter rebellierte. Trotz sehr guter Kritiken und der seinerzeit an Fahrt gewinnenden Aufklärungsbewegung um sexuelle Übergriffe gegen Frauen, die mittlerweile unter dem Schlagwort #MeToo zusammengefasst wird, erreichte „Sweet/Vicious“ nur miserable Quoten und wurde von MTV eingestellt.

    „Nashville“-Darstellerin Aubrey Peeples übernimmt die Rolle der Charlotte. Zahlreiche Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren sind, haben sie bissig und unnachgiebig gemacht. Sie will im Leben auf der „richtigen Seite“ stehen und helfen, die Diskriminierung von Menschen zu beenden. Charlotte überzeugt mit ihrem ganz eigenen Gesangsstil und auf Konfrontationskurs gehenden Texten.

    Megan Ellison, Sue Naegle und Ali Krug fungieren zusammen mit Brownstein als Executive Producer. Letztgenannte zeichnet beim Serienpiloten auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich.

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