„Blue Eye Samurai“ und „Cyberpunk: Edgerunners“: Trailer und Termine für frische Folgen bei Netflix

Beliebte Anime-Serien werden mit neuen Staffeln fortgesetzt

Vera Tidona
Vera Tidona – 23.08.2026, 12:10 Uhr

Mizus Rachefeldzug ist in „Blue Eye Samurai“ noch nicht zu Ende – Bild: Netflix
Mizus Rachefeldzug ist in „Blue Eye Samurai“ noch nicht zu Ende

Mit „Blue Eye Samurai“ ist Netflix 2023 ein vielgelobter und vielfach ausgezeichneter Anime-Serienhit gelungen, der endlich nach nunmehr über drei Jahren mit einer zweiten Staffel fortgesetzt wird. Während sich Fans auf die frischen Folgen noch bis Januar 2027 gedulden müssen, gibt es schon jetzt einen ersten Teaser-Trailer dazu. Fest steht nun leider aber auch, dass eine angekündigte dritte Staffel die japanische Serie von „Blade Runner 2049“-Autor Michael Green die Handlung abschließen wird. Hier ist ein Starttermin für 2028 angedacht.

Lange warten durften auch Fans der Anime-Serie „Cyberpunk: Edgerunners“, basierend auf der erfolgreichen „Cyberpunk“-Videospielreihe des „The Witcher“-Entwicklerstudios CD Projekt RED, die nun ebenso mit einer zweiten Staffel fortgesetzt wird. Hier beginnt jedoch mit den neuen Folgen auch eine neue Geschichte, während die erste Staffel der Anthologieserie inhaltlich abgeschlossen war. Los geht es hier am 20. Oktober mit zehn frischen Episoden, die ebenso eine neue Geschichte aus der Welt der Spielvorlage erzählen. Einen frischen Trailer gibt es auch hierzu.

Blue Eye Samurai

Die Anime-Serie ist während der Edo-Zeit in Japan des 17. Jahrhunderts angesiedelt und folgt einer Meisterin des Schwertkampfs, die auf eine blutige Rache sinnt. Die japanische Kriegerin Mizu (Maya Erskine) wurde als uneheliche Tochter einer Japanerin und eines weißen Mannes aufgrund ihrer Herkunft zur Ausgestoßenen. Inzwischen erwachsen und eine Meisterin des Schwertkampfs verfolgt sie ihren langgehegten Plan, ihren leiblichen Vater ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Dafür kommen gleich vier weiße Männer in Frage, welche trotz der Sakoku-Politik illegal in Japan geblieben sind, nachdem das Tokugawa-Shogunat die Grenzen geschlossen hatte. Als männlicher Samurai verkleidet, kämpft Mizu, besessen von ihrem Verlangen nach Rache, mit schier magischen Kräften gegen furchteinflößende Gegner.

Die von Michael Green (Mitautor von „Blade Runner 2049“) und Amber Noizumi entwickelte Serie heimste bereits viel Lob von Kritikern und Zuschauern ein und wurde bei den Annie Awards gleich sechsmal als beste Anime-Produktion ausgezeichnet. Produziert wird das Martial-Arts-Werk von Blue Spirit und 3 Arts Entertainment.

Cyberpunk: Edgerunners

Die Anime-Serie spielt zwar im gleichen Universum wie das Science-Fiction-Rollenspiel „Cyberpunk 2077“, jedoch folgt die Handlung einer neuen und eigenständigen Geschichte.

In der ersten Staffel steht die Geschichte eines Streetkids im Zentrum, das in einer von Technologie und Körpermodifikationen besessenen Stadt der Zukunft – genannt Night City – zu überleben versucht. Weil der Junge alles verlieren könnte, entscheidet er sich dazu, ein Edgerunner zu werden – ein gesetzloser Söldner, auch als Cyberpunk bekannt.

Staffel 2 wird laut den Machern eine neue, für sich alleinstehende Geschichte in der Welt von „Cyberpunk 2077“ erzählen – abermals in Night City, der Stadt der Zukunft, angesiedelt. In einer Stadt, die im Rampenlicht der Gewalt steht, bleibt eine Frage: Zu welchen Extremen muss man gehen, damit die eigene Geschichte Bedeutung erlangt, wenn die Welt vom Spektakel geblendet ist?

Für die Umsetzung zeichnen erneut Regisseur Kai Ikarashi, Charakterdesigner Kanno Ichigo und die beiden Showrunner Masahiko Otsuka und Bartosz Sztybor verantwortlich. Produziert wird die Serie von dem Animationsstudio Trigger in Zusammenarbeit mit dem Videospiel-Entwicklerstudio CD Projekt RED.

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