„Aktenzeichen XY“: Neues Cold-Case-Spezial angekündigt

    Lange zurückliegende Mordfälle im Zentrum der Sonderausgabe

    Ralf Döbele – 22.09.2020, 10:30 Uhr

    Rudi Cerne im „XY“-Aufnahmestudio

    Im November gesellt sich eine neue Sonderausgabe zur Riege der Spezialsendungen von „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Rudi Cerne stellt darin vier Mordfälle vor, die trotz jahrzehntelanger Spurensuche der Kripo noch nicht aufgeklärt werden konnten. „Aktenzeichen XY-Spezial: Cold Case“ steht am Mittwoch, den 4. November um 20:15 Uhr im Programm des ZDF.

    Unter anderem greift die Sondersendung einen Doppelmord auf, der bereits im Juli 1999 in „XY“ behandelt wurde. In seinem Haus wird ein Ehepaar von einem Unbekannten erstochen. Danach setzt der Mann den Tatort unter Wasser und vernichtet damit auch zahlreiche Spuren. Nach all den Jahren ist es den Ermittlern nun aber doch gelungen, eine winzige DNA-Spur zu isolieren.

    In einem weiteren Fall verschwindet ein Mädchen spurlos und wird wenig später tot aufgefunden. Der Täter hat die Zehnjährige sexuell missbraucht und stranguliert. Auch ein anderer Kindesmord ist bis heute ungeklärt: Eine Mutter schickt ihre Tochter zum Zigarettenholen, seitdem wurde das Mädchen nicht mehr lebend gesehen. Erst neun Jahre später wird ihr skelettierter Schädel im Wald gefunden.

    Dann geht es noch um den schrecklichen Fund in einer Sandgrube. Ein Fossiliensammler findet dort die halbverkohlte Leiche eines jungen Mannes. Bald steht fest: Er stammt aus einem Nachbarort. Doch warum er sterben musste, ist bis heute die offene Frage.

    In der jüngeren Vergangenheit hatte „Aktenzeichen XY“ immer wieder Glück mit der Ausstrahlung von älteren Mordfällen. Neben der Klärung des Falls Lolita Brieger nach fast 30 Jahren konnten unter anderem auch der Mord an der kleinen Christina aus dem Jahr 1987 und der Tod einer älteren Dame aus Flensburg im Jahr 1982 mit Hilfe von „XY“-Zuschauern gelöst werden.

    „Aktenzeichen XY: Cold Case“ ist das jüngste Spezial-Format des ZDF-Fahndungsklassikers. Seit 2011 wird außerdem in „Wo ist mein Kind?“ nach Vermissten gesucht. 2016 kam dann die Vorbeugesendung „Vorsicht, Betrug“ hinzu, gefolgt von „XY … gelöst!“ im Herbst 2017.

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      TV Wunschliste schrieb:
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      > Auch ein weiterer
      > Kindesmord ist bis heute ungeklärt: Eine Mutter
      > schickt ihre Tochter zum Zigarettenholen, seitdem
      > wurde das Mädchen nicht mehr lebend gesehen. Erst
      > neun Jahre später wird ihr skelettierter Schädel
      > im Wald gefunden.


      Interessant ... klingt schwer nach dem Fall Sabine Hammerich aus Stuttgart.
      Aber soweit ich weiß hat nicht die Mutter, sondern der Vater (Polizist kurz vor Schichtbeginn) sie losgschickt. Einer der tragischsten Fällen so far.

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