Mit „Stranger Things“ haben Matt Duffer und Ross Duffer einen der größten Serien-Kulthits der letzten Jahrzehnte geschaffen. Mit ihrem neuen Format „The Boroughs“, bei dem sie als Produzenten fungierten, hatten sie nun bei Netflix kein vergleichbares Glück. Im Gegenteil: Nach nur einer Staffel hat der Streaming-Anbieter überraschend das Aus für die Science-Fiction-Serie bestätigt.
Die Entscheidung kommt durchaus unerwartet. Wie Deadline Hollywood berichtet, waren zeitweise sogar konkrete Gespräche über eine Verlängerung geführt worden. Demnach hätten die Macher bereits ein Autorenteam für Staffel 2 zusammengestellt. Intern soll zudem die Idee diskutiert worden sein, eine zweite und dritte Staffel direkt hintereinander zu produzieren.
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Doch die Pläne änderten sich nach dem Start der Serie. Zwar erhielt „The Boroughs“ überwiegend positive Kritiken, bei den Zuschauerzahlen blieb die Produktion jedoch hinter den Erwartungen zurück. Zum Auftakt verzeichnete die Serie lediglich 5,6 Millionen Abrufe. In der ersten vollständigen Woche stiegen die Werte zwar auf 9,5 Millionen Views, anschließend sackte das Format jedoch auf nur noch 3,7 Millionen Abrufe ab. Ein nachhaltiger Publikumserfolg zeichnete sich damit nicht ab.
Die von Jeffrey Addiss und Will Matthews entwickelte Serie wurde häufig als eine Art „Stranger Things“ für Senioren beschrieben. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe älterer Bewohner einer idyllisch wirkenden Seniorenanlage, die sich einer übernatürlichen Bedrohung entgegenstellen muss. Zum hochkarätigen Ensemble gehörten unter anderem Alfred Molina, Geena Davis, Alfre Woodard, Denis O’Hare, Clarke Peters und Bill Pullman. Die aufwendigen Spezialeffekte sowie die prominente Besetzung dürften die Produktionskosten zusätzlich in die Höhe getrieben haben – ein wichtiger Faktor bei den Verlängerungsentscheidungen von Netflix.
Für die Duffer-Brüder endet damit eine schwierige Phase bei Netflix. Bereits ihre Mystery-Serie „Something Very Bad Is Going To Happen“, die Anfang des Jahres gestartet war, wird nicht fortgesetzt. Nach dem Wechsel der Brüder zu einem umfangreichen Film- und Fernsehdeal bei Paramount+ bleibt Netflix damit vorerst nur noch ein aktuelles Projekt: das animierte Spin-off „Stranger Things: Tales from ’85“.
Gut so! Das Netz ist voll mit übertrieben in die länge gezogenen Serien. Mini Serien oder Serien mit max. zwei Staffeln sollten die Regel werden.
User 1299651 am
Ich habe, nachdem ich die letzte Folge gesehen hatte, nicht geglaubt, daß es noch weitergehen sollte.
User 666397 am
Die Staffel war ok aber nicht überragend. Ausserdem gab es ein richtiges Finale. Oft ist es besser Storys in 1 Staffel zu erzählen anstatt, wie so oft, alles künstlich in die Länge zu ziehen
ProMovieKino am
Netflix ist manchmal schneller im absetzen, als man gucken kann! Wann soll man das alle nur gucken? Meine Watchlisten quellen immer über. Ich schaue ja nicht nur Netflix. Hab in die neue Serie noch nicht reingeschaut und schon wieder abgesetzt. 🙈🙄
Torsten S am
Gut so. Diese erste Staffel zog sich wie Kaugummi und war ansich es auch nicht unbedingt Wert noch mehr davon zu erzählen. Im nachhinein war es am Ende doch zu fantastisch. Da häte ich mich mehr Stranger Things gewünscht.
Flapwazzle am
Stimmt. Stranger Things war natürlich deutlich weniger "fantastisch" ... 🤣
Vritra am
Also ich habe die erste Staffel noch nicht durch gehabt, als ich das jetzt erfuhr, aber ich verstehe es wirklich nicht. Das ist kein Bisschen schlechter als "ST", nur ohne nervige Teenager. Schade drum.