12 Folgen

  • Folge 1 (23 Min.)
    Der Mythos, Geld sei aus dem Tauschhandel hervorgegangen, hält sich hartnäckig. Anthropologische Studien zeigen jedoch, dass Geld mehr ist als nur ein technisches Hilfsmittel. Es ist vielmehr eine „Sprache der Werte“, die Gemeinschaften verbindet und Vertrauen schafft. Geld fungiert als grundlegender sozialer Kitt und ermöglicht uns, abstrakte Vorstellungen wie „Wert“ oder „Schuld“ greifbar zu machen. (Text: arte.tv)
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  • Folge 2 (24 Min.)
    Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurden im Königreich Lydien die ersten Münzen geprägt. Sie bestanden aus Elektron, einer natürlichen Legierung aus Gold und Silber, und vereinten erstmals drei Funktionen: Wertmaßstab, Zahlungsmittel und Wertaufbewahrung – eine revolutionäre Innovation für den Handel, die schnell Nachahmer fand. (Text: arte.tv)
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  • Folge 3 (23 Min.)
    In der westlichen Welt wird erst im 17. Jahrhundert das Papiergeld erfunden, das China bereits seit dem 10. Jahrhundert kannte. Der Wert des Geldes beruhte jetzt nicht mehr auf dem Material selbst, sondern auf dem Vertrauen darauf, dass das Papier einen realen Wert repräsentierte: ein radikaler Wandel und der Grundstein für unser heutiges Geldsystem. (Text: arte.tv)
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  • Folge 4 (22 Min.)
    1971 beendete US-Präsident Nixon die Goldbindung des Dollars und läutete damit das Ende des Bretton-Woods-Systems ein. Doch der Dollar blieb die globale Leitwährung – ein Privileg, das auf Vertrauen und sozialen Konventionen beruht. Kann China diese Dominanz brechen? (Text: arte.tv)
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  • Folge 5 (23 Min.)
    Wenn eine Bank Geld verleiht, schafft sie neues Geld. Ein „magischer“ Akt, der immer wieder für Faszination sorgt. Welche Rolle spielen dabei der Staat, die Zentralbanken und die Geschäftsbanken? Sind neue Arten der Geldschöpfung vorstellbar, um die großen aktuellen Krisen zu lösen? (Text: arte.tv)
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  • Folge 6 (23 Min.)
    Geld ist kein Stück Papier, sondern Vertrauen in Reinform. Wenn das Vertrauen schwindet, verliert das Geld an Wert: es drohen Inflation oder Hyperinflation. Die Monetaristen machen die Staaten und die übermässige Geldschöpfung verantwortlich, doch die Wahrheit ist komplexer: Geld lebt von unserer Nachfrage, unseren Träumen und Ängsten. (Text: arte.tv)
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  • Folge 7 (22 Min.)
    Angesichts der Instabilität ihrer Währung setzen einige Staaten auf Dollarisierung – sie ersetzen ihre nationale Währung durch den US-Dollar, um Vertrauen und Stabilität zu schaffen. Das spektakulärste Beispiel derartiger Überlegungen ist Argentinien, das mit Hyperinflation und Wirtschaftskrisen kämpfte. Die Folgen einer derartigen Dollarisierung sind komplex. (Text: arte.tv)
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  • Folge 8 (22 Min.)
    Der Euro ist eine unvollendete Währung – eine Währungsunion ohne politische Union. Während Deutschland mit dem Länderfinanzausgleich wirtschaftliche Unterschiede ausgleicht, fehlt in Europa ein solcher Mechanismus. Kann eine Währung ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik überhaupt funktionieren? Die Eurozone bleibt ein Experiment mit ungewissem Ausgang. (Text: arte.tv)
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  • Folge 9 (23 Min.)
    Sind Kryptowährungen echte Währungen oder reine Spekulationsobjekte? Stablecoins werben damit, „krisensicher“ zu sein, weil sie 1:1 an den Dollar gebunden sind, ähnlich wie früher Banknoten durch Gold gedeckt waren. Doch ihr Wert hängt letztlich vom Vertrauen in den Staat ab, der hinter dem Dollar steht. Doch was passiert, wenn Zentralbanken selbst digitales Geld einführen? (Text: arte.tv)
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  • Folge 10 (23 Min.)
    Der CFA-Franc in Teilen Zentral- und Westafrikas ist eine aufgezwungene Währung – und zugleich eines der sichtbarsten Symbole des französischen Kolonialismus. Im Gegensatz dazu repräsentieren lokale Währungen die Fähigkeit der Bürger, eine Währung zu wählen und zu steuern, die ausschließlich zu ihrem Vorteil ist. (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 18.05.2026 arte.tv
  • Folge 11 (23 Min.)
    Die Idee hinter Helikoptergeld klingt fabelhaft: Die Zentralbank bringt – etwa in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit oder schlechter wirtschaftlicher Lage – gezielt mehr Geld in Umlauf, nach dem ‚Drop‘-Prinzip, wie man Geldscheine aus einem Hubschrauber abwerfen würde. Wer wäre für diese Verteilung verantwortlich: die Zentralbanken oder der Staat? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 19.05.2026 arte.tv
  • Folge 12 (25 Min.)
    Unter Berufung auf die Kirchenväter hatte Papst Franziskus das Geld mehrfach als „Teufelszeug“ bezeichnet. Das Geld mache das Denken und den Glauben krank und führe auf Abwege. Wie ist das Geld heute aus philosophischer, wirtschaftshistorischer, sozialer und politischer Sicht zu bewerten? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 19.05.2026 arte.tv
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