Mutter unter Vertrag
55 Min.

Bild: MDR/1991 Productions
Zhana trägt zum dritten Mal ein Kind für eine fremde Familie aus, als Leihmutter in Georgien. Sie hofft, damit ihrer Tochter Elene ein besseres Leben zu ermöglichen. Der Film begleitet die beiden einfühlsam durch eine Zeit voller Herausforderungen, Angst und Hoffnung. „Mutter unter Vertrag“ erzählt von Liebe, Aufopferung und dem Kampf einer Mutter für eine Zukunft jenseits von Stigma, Armut und Tabu. „Mutter unter Vertrag“ porträtiert Zhana, eine Mutter, die in Tiflis aus existenzieller Not zur Leihmutter wird. In Georgien, wo der Kinderwunschmarkt praktisch unreguliert ist, bietet sie ihren Körper für 14.000 US-Dollar an.
Das Geld braucht sie dringend, um ihrer leiblichen Tochter Elene ein stabiles Leben zu ermöglichen. Was eigentlich als einmalige Chance gedacht war, entwickelt sich über die Jahre zu einem Kreislauf. Der soziale Druck auf Leihmütter ist hoch, und viele Frauen verheimlichen ihre Tätigkeit sogar vor der eigenen Familie. In der Öffentlichkeit gelten sie als „Kinderverkäuferinnen“ – ein Stigma, das sie zur Unsichtbarkeit zwingt. Regisseurin Ketevan Vashagashvili kennt Zhana seit vielen Jahren. Sie begleitet sie mit großer Nähe auf dem Weg durch ihre dritte Leihmutterschaft – und zeigt eindrücklich die Auswirkungen auf das Leben von Mutter und Tochter.
Der Film dokumentiert nicht nur Zhanas Ängste, Kämpfe und Hoffnungen, sondern auch das fragile Verhältnis zu Elene. Die Gespräche über Leihmutterschaft, Verantwortung und Zukunft bleiben schwierig – auch nach Jahren. „Mutter unter Vertrag“ ist ein emotionaler Film über Mutterschaft, Aufopferung und gesellschaftliche Ausgrenzung. Er gibt einer Frau eine Stimme, die zwischen Fürsorge und sozialem Stigma den Kampf für ein besseres Leben nicht aufgibt. (ARTE 09.09.2025) (Text: MDR)
Das Geld braucht sie dringend, um ihrer leiblichen Tochter Elene ein stabiles Leben zu ermöglichen. Was eigentlich als einmalige Chance gedacht war, entwickelt sich über die Jahre zu einem Kreislauf. Der soziale Druck auf Leihmütter ist hoch, und viele Frauen verheimlichen ihre Tätigkeit sogar vor der eigenen Familie. In der Öffentlichkeit gelten sie als „Kinderverkäuferinnen“ – ein Stigma, das sie zur Unsichtbarkeit zwingt. Regisseurin Ketevan Vashagashvili kennt Zhana seit vielen Jahren. Sie begleitet sie mit großer Nähe auf dem Weg durch ihre dritte Leihmutterschaft – und zeigt eindrücklich die Auswirkungen auf das Leben von Mutter und Tochter.
Der Film dokumentiert nicht nur Zhanas Ängste, Kämpfe und Hoffnungen, sondern auch das fragile Verhältnis zu Elene. Die Gespräche über Leihmutterschaft, Verantwortung und Zukunft bleiben schwierig – auch nach Jahren. „Mutter unter Vertrag“ ist ein emotionaler Film über Mutterschaft, Aufopferung und gesellschaftliche Ausgrenzung. Er gibt einer Frau eine Stimme, die zwischen Fürsorge und sozialem Stigma den Kampf für ein besseres Leben nicht aufgibt. (ARTE 09.09.2025) (Text: MDR)
Cast & Crew
Schnitt: Veronica Scotti, Tuza-Ritter Bernadett
Kamera: Giviko Tukhareli
Musik: Kalin Nikolov
Produktion: 1991 Productions / Agitprop / Vincent Productions / Murman Original Pictures / Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) / ARTE, Anna Khazaradze, Nino Chichua, Natalia Gagunashvili, Niko Mikadze
Regie: Ketevan Vashagashvili
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