bisher 232 Folgen (YouTube), Folge 193⁠–⁠216

  • Folge 193 (17 Min.)
    Hubschrauber kreisen über Köln, schwer bewaffnete Polizisten sichern das Landgericht. Alles wegen drei angeklagten Männern, die mutmaßlich zur berüchtigten Pink Panther Bande gehören sollen – einem kriminellen Netzwerk, das für über 200 Raubüberfälle weltweit verantwortlich sein soll. Ihre Beute: Schmuck, Uhren und Juwelen im Wert von über einer halben Milliarde Euro. Drei Angeklagte, viele Anklagepunkte. Unter anderem: schwere räuberische Erpressung, mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz und Verabredung zu einem Verbrechen. Schon einmal konnte einer der Angeklagten aus einem Schweizer Gefängnis befreit werden – deshalb darf diesmal nichts schief gehen. Das erhöht den Druck auf den Hochsicherheitsprozess. Wie liefen die Überfälle ab? Welche Vorkehrungen wurden für den Hochsicherheitsprozess in Köln vorgenommen und warum war es teilweise so schwer, die Überfälle den Angeklagten klar zuzuordnen? Darüber spricht Host Dana in dieser Folge mit WDR-Reporter Markus Schmitz, der die Prozesse begleitet hat. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 15.09.2025 YouTube
  • Folge 194 (19 Min.)
    Wenn Männer Opfer werden: Beim Thema häusliche Gewalt denken viele an Frauen als Opfer und Männer als Täter. Statistiken bestätigen dieses Bild. Aber auch Männer erleben Gewalt in Beziehungen: Isolation, Kontrolle, Demütigung, aber auch physische Gewalt. Viele schweigen darüber – aus Scham oder weil sie selbst nicht erkennen, dass sie Opfer sind. Steven ist einer von ihnen. Er wurde jahrelang von seiner Partnerin psychisch unter Druck gesetzt und geschlagen. Steven hat sich niemandem anvertraut, da er das Problem lange nicht gesehen hat. Heute erzählt er seine Geschichte offen, auch um anderen zu helfen. Der „Weiße Ring“ hat 2024 eine repräsentative Dunkelfeld-Studie veröffentlicht: Jeder zweite Mann gab dabei an, schon einmal von partnerschaftlicher Gewalt betroffen gewesen zu sein. Doch in der Kriminalstatistik taucht das kaum auf. Woran liegt das? Welche Rolle spielt das gesellschaftliche Bild von Männlichkeit? Und warum ist es für betroffene Männer so schwer, sich Hilfe zu suchen? Darüber spricht Hamzi in dieser Folge mit Männer- und Gewaltberater Manfred Höges und dem Psychologen Björn Süfke. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 22.09.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Serientäter sucht Opfer an Uni
    Folge 195 (11 Min.)
    Uni-Phantom von Bochum bis heute nicht gefasst: Zwischen 1994 und 2002 werden in Bochum und Umgebung mindestens 21 Frauen überfallen und vergewaltigt. Der Täter geht brutal vor, bedroht seine Opfer mit einem Messer – und hinterlässt fast immer DNA-Spuren. Wie konnte er trotzdem bis heute nicht überführt werden? Die Polizei gründet die „Ermittlungskommission Messer“, wertet über 10.000 Speichelproben aus und erstellt Phantombilder. Doch diese Bilder sind oft ein Problem für die Polizei. Da sich die Opfer unterschiedlich erinnern, entstehen viele verschiedene Bilder des Täters. Wie liefen die Ermittlungen und die DNA-Tests ab? Welche Rolle spielen Phantombilder vor Gericht und ist es gerecht, dass Vergewaltigungen in Deutschland verjähren? Darüber spricht Host Ida in diesem Film mit Strafrechtler Damien Nippen von der Universität Köln. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 29.09.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Jung, brutal, weiblich
    Folge 196 (11 Min.)
    Gewalt unter Mädchen nimmt zu: Immer wieder erschüttern Fälle von Jugendgewalt die Öffentlichkeit – und immer häufiger sind Mädchen die Täterinnen. Sie schlagen oder erniedrigen Gleichaltrige und filmen die Taten sogar. Ein besonders schlimmer Fall: 2023 wird die 12-jährige Luise aus Freudenberg von zwei gleichaltrigen Mädchen erstochen. Eine aktuelle Studie zeigt: Mädchen greifen heute deutlich häufiger zu Gewalt als noch vor einigen Jahren. Was sind die Gründe? Welche Rolle spielen Social Media, Gruppenzwang und die Corona-Pandemie? Und warum verbreiten sich Videos solcher Taten so rasant im Netz? Darüber spricht Dana mit dem Soziologen Prof. Dr. Clemens Kroneberg. Er erklärt die Ergebnisse der Studie und erläutert, wie eine angemessene Präventionsarbeit aussehen sollte. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 06.10.2025 YouTube
  • Folge 197 (19 Min.)
    Am 19. Januar 2024 kommt es auf einem Schrottplatz in Hagen zu einem Mord. Der 77-jährige Roland K. (Name geändert) erschießt seinen Halbbruder Markus K. (Name geändert) – mitten in den Büroräumen des Schrottplatzes. Doch dabei bleibt es nicht: Auch auf Markus’ Sohn Jens (Name geändert) und einen Mitarbeiter feuert er mehrfach. Beide überleben schwer verletzt. Der Hintergrund ist ein Streit um die Leitung des Schrottplatzes. Roland K., der das Geschäft aufgebaut hat, wollte sich nicht damit abfinden, dass sein jüngerer Halbbruder die Geschäfte führt. Als Markus ihm schließlich die Befugnisse entzieht, eskaliert der Konflikt. Wie hat sich diese grausame Tat abgespielt und warum kam es überhaupt so weit? Darüber spricht Hamzi mit dem Journalisten Alex Talash. Außerdem erklärt Traumatherapeutin Helen Nolte-Michel die fünf Phasen der Trauer und wie Hinterbliebene nach so einer Tat weiterleben können. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 13.10.2025 YouTube
  • Folge 198 (22 Min.)
    Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens sexualisierte Gewalt, jede Fünfte sogar schon als Kind oder Jugendliche. 95 % der Täter sind männlich. Lara ist eine von ihnen – eine Überlebende. Mit elf Jahren erlebt sie zum ersten Mal sexualisierte Gewalt. Der Täter stammt aus ihrer Familie. Heute hat sie das Bedürfnis, ihre Geschichte zu erzählen und gehört zu werden. Wie hat sie es geschafft, sich Freunden und Familie anzuvertrauen und wie geht es ihr heute? Zusammen mit Franziska Hesse gründete sie eine Selbsthilfegruppe, die Betroffene auffängt, ihnen zuhört und sie unterstützt. Zusammen mit Host Alina besprechen die beiden, warum so viele Frauen die Täter nicht anzeigen und was sich ändern muss, damit Betroffene schneller Unterstützung finden. Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Tel.: 116 016 https:/​/​www.bafza.de/​rat-und-hilfe/​hilfetelefon-gewalt-gegen-frauen Hilfetelefon ,,Gewalt an Männern“ Tel.: 0800 1239900 https:/​/​www.maennerhilfetelefon.de (Text: WDR Lokalzeit MordOrte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 20.10.2025 YouTube
  • Folge 199 (13 Min.)
    Im Sommer 2011 verschwindet die 51-jährige Anett Carolin Kaiser spurlos. Sie wollte ein neues Leben beginnen, hatte gerade ein Haus in Steimelhagen bei Morsbach gekauft – und es bar bezahlt. Doch eingezogen ist sie dort nie. Aus früheren Immobilienverkäufen hatte sie ein kleines Vermögen, von dem jedoch nur wenige Menschen wussten. Nach dem Hauskauf will sie mit viel Bargeld und einem alten Transporter nach Spanien reisen. Weil sie eine unsichere Fahrerin ist, meidet sie Autobahnen und nimmt sogar noch Fahrstunden. Doch in Spanien kommt sie nie an. Auch vom Auto fehlt jede Spur. Host Alina spricht in diesem Film mit Michael Kaiser, der seine Großcousine zuletzt sechs Monate vor ihrem Verschwinden gesehen hat. Außerdem berichtet Stefan Weiand von der Polizei Wuppertal von den Ermittlungen in diesem Cold Case. Wo ist Anett Carolin Kaiser? Wenn ihr Informationen zu dem Fall habt, meldet euch bitte bei der Polizei Wuppertal: Telefon: 0202 284⁠–⁠0 E-Mail: poststelle.wuppertal@polizei.nrw.de https:/​/​wuppertal.polizei.nrw/​artikel/​polizei-vor-ort (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 27.10.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: 20-Jähriger tötet fünf Menschen
    Folge 200 (18 Min.)
    2018, kurz vor Weihnachten: Eine Mutter fährt mit ihren zwei Teenagern nach Hause. Auf der Landstraße zwischen Stolberg und Aachen rast ihnen ein BMW mit über 120 km/​h entgegen – erlaubt sind 70. Der Fahrer weicht einer Radaranlage aus und zieht auf die Gegenfahrbahn. Beide Autos lenken gleichzeitig – und stoßen frontal zusammen. Die Mutter und ihre beiden Kinder sterben, ebenso zwei Mitfahrende aus dem BMW. Der Fahrer überlebt. Wenige Tage später postet er aus dem Krankenhaus ein Selfie: lachend, mit erhobenem Mittelfinger. Das Bild sorgt bundesweit für Empörung. Host Ida rekonstruiert den Unfall in diesem Film mit dem ehemaligen Polizeisprecher Paul Kemen. Außerdem erklärt Therese Mauer, wie wichtig die Arbeit von Notfallseelsorgern ist, wie schlimme Nachrichten überbracht werden und wie sie sich um Betroffene vor Ort kümmern. *Supervision in der Notfallseelsorge ist eine begleitende und regelmäßige Reflexion von seelsorgerischen Einsätzen. Sie hilft bei der Verarbeitung belastender Erfahrungen und der psychischen Entlastung. Gleichzeitig trägt sie zur Sicherung und Weiterentwicklung der seelsorgerischen Qualität bei Einsätzen bei. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 03.11.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Erweiterter Femizid: Derya (24) und Sohn Kian (4) getötet
    Folge 201 (21 Min.)
    Derya (24) lebt mit ihrem 4-jährigen Sohn Kian in Köln. Als Kian seine Mutter immer öfter nach seinem Vater fragt, beschließt Derya, Kontakt aufzunehmen. Derya spricht mit Anil G. und sagt ihm, dass er einen Sohn hat. Anil G. will bald heiraten und unbedingt verhindern, dass seine Eltern und die zukünftige Frau von Kian erfahren. Am 14. November 2021 treffen sich Anil G. und Derya am Niehler Hafen in Köln, Derya glaubt, dass Anil G. seinen Sohn kennenlernen möchte. Einen Tag später werden eine Frauenleiche und später auch die Leiche eines Kindes aus dem Rhein geborgen. Es folgt die traurige Gewissheit: Es handelt sich um Derya und Kian. In diesem Film spricht Host Helena mit Rosi und Ersin Seyhun, Deryas Eltern, die ihre Tochter und ihr Enkelkind verloren haben. Außerdem erzählen Deryas Freundinnen Lilly und Saskia, wer Derya und Kian waren. Beide setzen sich dafür ein, auf Femizide aufmerksam zu machen. Sie erklären auch, warum es s wichtig ist, dass die Tat als Femizid bezeichnet wird. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 10.11.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Schüsse und Brandanschlag im Ruhrgebiet: Auftrag aus dem Iran?
    Folge 202 (22 Min.)
    In einer Nacht im November 2022 erschüttern gleich zwei Anschläge das Ruhrgebiet: Auf das Rabbinerhaus neben der Alten Synagoge in Essen werden Schüsse abgefeuert und ein Molotowcocktail trifft eine Schule direkt neben einer Synagoge in Bochum. Verletzt wird niemand, aber dann wird klar: Die Spuren führen in den Iran. Ein Deutsch-Iraner, Nima J. (Name geändert), wird festgenommen. Die Spuren führen auch zum ehemaligen Chef der Hells Angels in Mönchengladbach, Ramin Y., der im Iran untergetaucht ist. Welchen Einfluss haben die iranischen Revolutionsgarden in Deutschland? Welche Ziele verfolgt das Regime in Teheran mit solchen Operationen im Ausland? Host Dana spricht in diesem Film mit dem Journalist Bamdad Esmaili, der selbst Einschüchterungsversuche durch den Iran erlebt hat. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 17.11.2025 YouTube
  • Folge 203 (21 Min.)
    Die Gucci Gang von Wuppertal: 2019 wird der Rentner Ali P. im Treppenhaus seines Hauses brutal zusammengeschlagen – von zwei erst 14-jährigen Jungen. Die Täter gehören zur sogenannten Gucci Gang, einer Jugendgruppe aus Wuppertal. Ali P. überlebt schwer verletzt, bleibt jedoch pflegebedürftig, bis er 2023 an den Folgen stirbt. Es ist nicht die erste und auch nicht die letzte Straftat der Jugendlichen. Kaum aus der Haft entlassen, begehen sie neue Verbrechen: Körperverletzung, Raub und Förderung der Prostitution Minderjähriger. Was steckt hinter der Gucci Gang und warum fühlen sich Jugendliche von solchen Gruppen angezogen? Host Helena spricht in dieser Folge mit Opferanwalt Carsten Rebber und Bärbel Hoffmann von der Diakonie Wuppertal über Jugendgewalt und die Fragen: Wie können junge Täter wieder auf den richtigen Weg gebracht werden und ist das Jugendstrafrecht in seiner heutigen Form noch zeitgemäß? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 24.11.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Mysteriöser Knochenfund in Solinger Garten
    Folge 204 (10 Min.)
    Bei Gartenarbeiten entdeckt ein Anwohner 2019 ein Stück Knochen – menschlich, wie sich später herausstellt. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: DNA-Proben ergeben, dass der Knochen zu Susanne S. gehört – einer Frau aus Hamburg, die spurlos verschwand. Susanne S. ist 25 Jahre alt, als sie 1990 verschwindet. Erst der Fund in Solingen bringt wieder Bewegung in den Fall. 2023 folgt eine intensive Suche nach weiteren Knochenfragmenten. Doch wie kam der Oberschenkelknochen der Hamburgerin in einen Garten in Solingen? Und warum dauerte es so lange, bis die Verbindung hergestellt wurde? Host Ida spricht in dieser Folge mit Andreas Reuter von der Polizei Wuppertal über den Fund und die Kommunikation zwischen den Behörden. Kann dieser Cold Case noch gelöst werden? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 01.12.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Zwei Neugeborene getötet: Handschrift soll Mutter überführen
    Folge 205 (14 Min.)
    Zwei tote Babys – doch wer ist die Mutter? 2005 wird bei Rasenmäharbeiten in Krefeld ein Rucksack gefunden. Darin liegt ein totes Neugeborenes. Von der Mutter des Kindes fehlt jede Spur. Über 1.000 Frauen geben Speichelproben ab, doch zunächst gibt es keine Treffer. Erst später sehen die Ermittler den Zusammenhang zu einem älteren Fall: 1999 wurde in Dortmund ebenfalls ein Rucksack mit einer Babyleiche gefunden. Beim Vergleich der DNA-Profile der beiden toten Neugeborenen kommt es zu einem Kreuztreffer: Die Profile zeigen Übereinstimmungen, die beweisen, dass beide Kinder dieselbe Mutter hatten. Doch wer ist diese Frau und wo ist sie heute? Eine Spur macht den Ermittlern Hoffnung: Sie erhalten Briefe, in denen sich eine Frau als die Mutter ausgibt. Ihre Handschrift könnte sie überführen. Staatsanwältin Gülkiz Yazir aus Dortmund ist überzeugt: Bei den Taten handelt es sich um Mord. Mit Host Florian spricht sie über die Ermittlungen und die Hoffnung, diesen Cold Case noch aufklären zu können. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 08.12.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Der Serienmörder im LKW
    Folge 206 (18 Min.)
    Bekannt wurde er als „Brummi-Mörder“: Ein Serienmörder, der zwischen 2003 und 2006 in Nordrhein-Westfalen und Hessen mehrere Frauen brutal vergewaltigt und ermordet. Der Täter: Marco M., ein LKW-Fahrer und Familienvater. Seine Opfer wählt er zufällig. Drei Frauen tötet er, eine überlebt den Angriff und wird später ein wichtige Zeugin im Prozess. Die Ermittlungen laufen lange Zeit ins Leere und sind kompliziert. Weil die Taten in zwei Bundesländern passiert sind, arbeiten zunächst auch zwei Polizeibehörden getrennt voneinander an den Fällen. Auch als klar wird, dass es sich beim Täter um einen Fernfahrer handeln muss, dürfen Mautdaten aus Datenschutzgründen nicht ausgewertet werden. Warum durften die Daten nicht ausgewertet werden? Host Hamzi spricht in dieser Folge mit dem Datenschutz-Experten Oliver Huth, der deutliche Kritik am Datenschutzgesetz äußert. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 15.12.2025 YouTube
  • Folge 207 (16 Min.)
    Ein tödlicher Schluck: Im Dezember 2006 hat Johann Isaak eine Nachtschicht in einem Chemie-Werk in Minden. Er geht in den Aufenthaltsraum, nimmt seine angebrochene Limonaden-Flasche aus dem Kühlschrank und trinkt einen Schluck. Dann bricht Johann Isaak zusammen, Schaum tritt aus seinem Mund. Noch in derselben Nacht stirbt der 44-Jährige im Krankenhaus. Die Polizei stellt im Aufenthaltsraum zwei Getränkeflaschen sicher: Beide sind mit Zyanid vergiftet, einem hochgiftigen Stoff, der im Chemie-Werk zur Herstellung von Medikamenten genutzt wird. Zwei Ermittler brechen zusammen, nur weil sie an den Flaschen riechen. Schnell geraten die Mitarbeiter in Verdacht, doch die Ermittlungen laufen ins Leere. Erst nach fast 20 Jahren kommt wieder Bewegung in den Fall: Es gibt neue forensische Analysen und ein mögliches Motiv. Host Ida rekonstruiert den Fall und spricht mit Rechtsmediziner Dr. Maximilian Hagen über Obduktionen, bei denen gefährliche Substanzen involviert sind. Kann dieser Cold Case noch aufgeklärt werden? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 22.12.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Mann nackt in Unfall-Wagen gefunden
    Folge 208 (19 Min.)
    Hagen, Oktober 1984: In der Nacht entdecken zwei LKW-Fahrer ein zerbeultes Auto im Graben der A45. Auf dem Beifahrersitz: ein schwer verletzter, nackter Mann. Sein Name: Günter Stoll. Bevor er stirbt, sagt er, dass vier Männer mit im Auto gewesen seien. Stoll hatte seit Monaten davon gesprochen, verfolgt zu werden. Am Abend vor seinem Tod hatte er rätselhafte Buchstaben auf einen Zettel geschrieben: YOGTZE. Eine Botschaft? Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. Das Rätsel um die Buchstaben YOGTZE landet auch bei Aktenzeichen XY. Doch trotz vieler Hinweise kommt die Polizei nicht weiter. Der Fall wird zum Cold Case. 41 Jahre später dann die Wendung: Maike Schmidt von der Polizei Hagen nimmt sich den Fall nochmal vor. Sie rekonstruiert die Geschehnisse und gibt ein neues Gutachten in Auftrag. Tatsächlich kann sie den Fall aufklären – doch es war ganz anders als ursprünglich angenommen. Im Film spricht Host Dana mit Maike Schmidt über den mysteriösen Fall. Was ist wirklich mit Günter Stoll passiert und was steckt hinter YOGTZE? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 29.12.2025 YouTube
    • ARD Mediathek: Mord nach der Kirmes in Greven
    Folge 209 (12 Min.)
    Greven, Sommer 2022: Die 25-jährige Pia S. verpasst nach der Kirmes den letzten Bus, mit dem sie nach Hause fahren will. Ihr Nachbar Daniel B., mit dem Pia eine kurze Beziehung hatte, schreibt ihr in der Nacht und bietet an, sie abzuholen. Pia lehnt das mehrfach ab – doch er setzt sich trotzdem ins Auto. Daniel B. holt Pia ab, und es kommt zum Streit. Er ist eifersüchtig, die Situation eskaliert. Er beginnt, Pia zu schlagen, dann würgt er sie. Doch dabei bleibt es nicht. Daniel B. wird wegen Mordes und versuchten Mordes verurteilt. Doch das Urteil wird teilweise wieder einkassiert. Host Hamzi spricht in dieser Folge mit Strafrechtler Damien Nippen und Gerichtssprecher Henning Barton. Sie ordnen den Fall und die juristischen Besonderheiten ein. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 05.01.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Brandstiftung: Familie verbrennt in Wohnung
    Folge 210 (18 Min.)
    Brandanschlag in Solingen mit vier Toten: In der Nacht auf den 25. März 2024 brennt ein Mehrfamilienhaus in Solingen. Flammen fressen sich durch das Treppenhaus und versperren jeden Fluchtweg. Mehrere Bewohner retten sich nur mit einem Sprung aus dem Fenster. Für Kancho, Katja und ihre beiden kleinen Töchter Galia und Emily kommt jede Hilfe zu spät. Die junge Familie stirbt im Dachgeschoss. Schnell steht fest: Das Feuer wurde gelegt. Zwei Wochen lang bleibt unklar, wer zu einer solchen Tat fähig ist und ob weitere Anschläge drohen. Dann eine Festnahme. Der Tatverdächtige: Daniel S., 39 Jahre alt, ehemaliger Mieter im Haus. Bevor das Urteil fällt, geraten die Ermittlungen zunehmend in Kritik, denn die Polizei soll Beweise übersehen haben. Host Helena spricht in diesem Film mit WDR Gerichtsreporter Wolfram Lumpe und Verteidiger Jochen Ohliger über den Prozess. Außerdem ordnet Psychologe Stephan Ihle die Tat und das Motiv ein. Warum wurde der Brand gelegt und welche Rolle spielte eine möglicherweise politische Ideologie des Täters? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 12.01.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Vergifteter Bananenshake: Frau tötet Bruder
    Folge 211 (17 Min.)
    Mit Bananenshake getötet: Über Jahre hinweg pflegt Ute K. ihren Bruder Werner (Namen geändert), der mit schweren geistigen und körperlichen Einschränkungen lebt. Als seine gesetzliche Betreuerin verwaltet sie seine Finanzen und zieht sogar mit ihm in eine gemeinsame Wohnung in Köln, um ihn rund um die Uhr zu versorgen. Ute K. lebt vom Pflegegeld, das sie für diese Arbeit erhält. Zudem überweist sie sich immer wieder Geld vom Konto ihres Bruders. 2021 wird ein Strafverfahren gegen Ute K. eingeleitet, nachdem bei Werner Hämatome entdeckt werden. Er berichtet, seine Schwester würde ihn „pitschen“, wenn er seine Übungen nicht korrekt ausführe. Als Werner schließlich den Wunsch äußert, in ein Pflegeheim zu ziehen, eskaliert die Situation. Im September bereitet Ute K. ihrem Bruder, wie jeden Morgen, einen Bananenshake zu. Werner ahnt nicht, dass er an diesem Tag einen Medikamenten-Cocktail trinkt, der ihn töten wird. Später behauptet Ute K., ihr Bruder habe sterben wollen. Handelte es sich also um Mord oder Sterbehilfe? Host Hamzi spricht in dieser Folge mit Gerichtsreporterin Hariett Drack, die den Fall intensiv verfolgt hat. Außerdem erklärt Rechtsexpertin Marie Coenen, wie Sterbehilfe in Deutschland rechtlich einzuordnen ist. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 19.01.2026 YouTube
  • Folge 212 (16 Min.)
    Düsseldorf, Januar 2012: Die 25-jährige Sexarbeiterin Cristina B. wird tot in einem Hotelzimmer am Düsseldorfer Hafen gefunden. Sie ist nackt und blutüberströmt. Ali D. (Name geändert), der zuletzt mit ihr gesehen wurde, hatte ihr viel Geld und ein anderes Leben versprochen. Cristina kommt 2010 aus Rumänien nach Deutschland. In einem Bordell in Düsseldorf lernt sie Ali D. kennen, der sich als wohlhabender Geschäftsmann ausgibt. Wochenlang treffen sich die beiden. Sex haben sie nicht. Ali D. erzählt von seinem Reichtum und einer schweren Krebserkrankung. Cristina glaubt ihm und kündigt ihre Arbeit im Bordell. 2012 mietet Ali D. eine Suite für die beiden. In der Nacht telefoniert Cristina ein letztes Mal mit ihrer Freundin und sagt, sie werde bald nach Hause kommen. Doch dazu kommt es nicht. Host Alina rekonstruiert in diesem Film, wie Ali D. Christinas Vertrauen missbraucht hat. Außerdem spricht sie mit Katrin und Birgit Schmitz von der Beratungsstelle RAHAB darüber, wie sicher Sexarbeit in Deutschland ist. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 26.01.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Mysteriöser Mord an Millionärin
    Folge 213 (13 Min.)
    Die Millionärin Lieselotte Hohlmann wird an 27. August 1997 in ihrer Villa in Essen-Burgaltendorf erschlagen. Eine Nachbarin hört einen Schrei, kann ihn zunächst aber nicht zuordnen. Wenig später macht sich eine Bekannte Sorgen, weil die 78-jährige Lieselotte Hohlmann nicht ans Telefon geht. Gemeinsam mit einem Nachbarn klettert sie durch ein Fenster ins Haus und findet die Seniorin tot auf der Treppe hinter der Eingangstür. Der Tatort ist ein Rätsel für die Ermittler. Es gibt keine Einbruchsspuren, das Haus mit seinen 20 Zimmern ist aufgeräumt. Nur im Eingangsbereich finden sich Blutspuren. Die Polizei geht davon aus, dass Lieselotte Hohlmann ihren Mörder selbst hereingelassen hat. Wahrscheinlich kannte sie ihn. Doch es gibt auch eine andere Theorie. Bis heute ist der Fall ungeklärt. Besonders mysteriös: Der Täter hat die Tagebücher der Millionärin mitgenommen. Host Helena spricht mit Lieselotte Hohlmanns Nachbarn Rainer Lorenz. Außerdem gibt Dustin Wisnewski, Leiter der Cold-Case-Ermittlungsgruppe, Einblicke in die Arbeit der Polizei. Kann der Täter über gesicherte DNA-Spuren noch gefunden werden? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.02.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Was ist auf der Gorch Fock passiert?
    Folge 214 (18 Min.)
    Was geschah mit Jenny Böken? In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 verschwindet die 18-jährige Offiziersanwärterin während ihres Wachdienstes an Bord des Marine-Schulschiffs Gorch Fock. Kurz vor Mitternacht wird Alarm ausgelöst: „Frau über Bord“. Zwei Wochen später wird Jennys Leiche aus der Nordsee geborgen. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Unfall. Jennys Vater Uwe Böken zweifelt seit Jahren an der offiziellen Version. Er vermutet schwere Versäumnisse bei den Ermittlungen und geht von einem sexuellen Übergriff aus. Warum wurde erst Minuten nach Jennys ausbleibender Meldung Alarm geschlagen? Warum fehlen wichtige Kleidungsstücke? In dieser Folge versucht Host Dana zu rekonstruieren, was an Bord der Gorch Fock passiert ist. Sie spricht mit Uwe Böken über den Verlust seiner Tochter, den langen Kampf um Gerechtigkeit und seine Theorien zu dem Fall. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 09.02.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Feuer-Attacke auf Krankenhaus
    Folge 215 (19 Min.)
    4. März 2024: Eine Frau löst erst eine Explosion in ihrer Wohnung aus, dann verübt sie einen Anschlag auf das Aachener Luisenhospital. Um 16:30 Uhr betritt Jasmine L. das Krankenhaus durch den Haupteingang. Sie legt mehrere Brände, droht mit einer Waffe und Sprengstoff. Giftiger Rauch breitet sich bis in die OP-Säle aus. Ärzte und Pflegekräfte reagieren sofort und evakuieren die Patienten. Jasmine L. verschanzt sich in einem Büro. Das Luisenhospital wird weiträumig abgesperrt, Spezialkräfte rücken an. Stundenlang hält Jasmine L. Polizei und Klinikpersonal in Atem. Um 22:38 Uhr kann das SEK sie schließlich überwältigen. Erst im Prozess wird klar, welche Motive hinter der Tat stecken. Der Brandanschlag hinterlässt massive Schäden im Krankenhaus in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Und wirft er grundlegende Fragen auf: Wie sicher können Krankenhäuser sein, wenn sie gleichzeitig offen für alle bleiben müssen? Welche Folgen hat die Tat für Mitarbeiter und Patienten? Und wie sieht die Zukunft des Krankenhauses aus? Host Florian spricht in dieser Folge mit dem Vorstandsvorsitzenden Ralf Wenzel und Chefarzt Dr. Markus Sporkert über den Brandanschlag und den Ablauf der Evakuierung. Außerdem schildert Markus Kunzmann, Leiter der Physiotherapie, wie es ihm gelang, die Täterin in seinem Büro zu entwaffnen. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 16.02.2026 YouTube
  • Folge 216 (12 Min.)
    In der Nacht auf den 5. März 2011 tötet ein Mann aus dem Kreis Paderborn seine 86-jährige Schwiegermutter. Als seine Frau zur Nachtschicht ins Krankenhaus geht, bleibt er mit den Kindern zurück. Er trinkt Alkohol, setzt sich an den Computer und geht danach ins Zimmer der schlafenden Schwiegermutter. Nach der Tat weckt der Mann seine Kinder und sagt ihnen, dass er ihre Oma getötet hat. Auch seiner Frau gesteht er die Tat. Und: Es war nicht die erste Gewalttat in seinem Leben. Bereits 1978 hat der Mann eine Frau überfallen, 1983 tötete er eine Joggerin. Im Prozess spielt ein psychiatrisches Gutachten eine zentrale Rolle. Host Alina rekonstruiert diesen Fall und spricht mit dem psychiatrischen Gutachter Bernd Roggenwallner über die Ausgestaltung und Wichtigkeit solcher Gutachten. Außerdem geht es mit Sebastian Gantzke vom Landgericht Paderborn um die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Täter in einer forensischen Psychiatrie untergebracht werden. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 23.02.2026 YouTube

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