Bernd Becher wurde in der Industriestadt Siegen geboren. Die aus Ostdeutschland stammende Hilla Becher kam nach dem Krieg ins Ruhrgebiet. Schon sehr früh wurde den beiden Künstlern die Schönheit und Vergänglichkeit von Industriebauten bewusst. Ihre ersten gemeinsamen Fotografien entstanden 1958, meist mit dem Teleobjektiv, um Verzerrungen zu vermeiden. In den 60er und 70er Jahren reisten sie durch Europa und Amerika und erstellten eine Typologie der Industriearchitektur wie Hochöfen, Wassertürme und Kalköfen. „Wir waren davon überzeugt, dass diese Bauwerke ganz besondere Zeitzeugen waren, dass sie sehr eng
mit der Wirtschaft, mit deren industrieller Ausprägung, verbunden waren. Schließlich kam der Zeitpunkt, als mir klar wurde, dass diese Bauten verschwinden würden. Für mich hatte diese Architektur die gleiche Bedeutung wie die mittelalterlichen Steinbrüche, dank derer wir viel über die damalige Denkweise erfahren haben.“ (B. Becher) Die Fotografien von Bernd und Hilla Becher zeugen von der Vielfalt der Industriearchitektur der Nachkriegszeit und veranlassen zur Reflexion über die Unwiederbringlichkeit von Zeit und über die Beziehungen zwischen Funktionalität und Ästhetik. (Text: arte)
Deutsche TV-PremiereSa. 16.11.2002arte
Sendetermine
So. 14.10.2007
20:15–20:45
20:15–
Sa. 27.11.2004
20:15–20:45
20:15–
Sa. 16.11.2002
20:15–20:45
20:15– NEU
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