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    Fernsehfilm in 3 Teilen, Folge 1–3

    • 89 Min.
      Eilig packt Andreas Ambach seine Noten ein. Das Konzert ist zu Ende, und er will nach Hause – schließlich ist heute sein Hochzeitstag. Seine Bandmitglieder spötteln, als er die Stufen seiner Luxusvilla in München-Bogenhausen hoch hechtet – und sie haben Recht. Er hätte sich ruhig Zeit lassen können, denn seine Frau Constanze musste wieder einmal kurzfristig auf eine Geschäftsreise. Andreas ahnt nicht, dass sie, während er mit ihr telefoniert, in den Armen eines Anderen liegt.
      Für Constanze ist die Sache klar: Die Ehe mit Andreas ist zu Ende. Dennoch zögert sie, den endgültigen Schlussstrich zu ziehen. Der Grund ist Florian, der gemeinsame Sohn, der seinen Vater abgöttisch liebt. Und so weiht sie zunächst nur ihren Vater, den erfolgreichen Anwalt Karlheinz Legler, in ihre Trennungspläne ein. Zu ihrer Überraschung reagiert dieser jedoch nicht so erfreut, wie sie erwartet hatte. Schließlich hatte er seinen Schwiegersohn, in seinen Augen ein wankelmütiger Paradiesvogel, nie sonderlich gemocht. Aber auch Karlheinz fürchtet um das Gleichgewicht seines heiß geliebten Enkelsohnes und redet der Tochter ins Gewissen. Constanzes Entschluss ist jedoch unumstößlich. Florian soll die Wahrheit erfahren, sobald er aus dem Urlaub zurück ist, den er mit seinen Großeltern auf Mallorca verbringt.
      Doch dazu kommt es nicht mehr: Constanze verunglückt tödlich mit dem Auto. Fast automatisch richtet sich nun Leglers ganze Konzentration auf Florian: Der Junge soll eine anständige Erziehung bekommen. Dafür will er selbst sorgen.
      Obwohl Florian seinen Großvater mag, sträubt er sich heftig gegen den Umzug. Er will bei seinem Vater bleiben. Jedoch sind Andreas die Hände gebunden, denn Karlheinz hat das Sorgerecht. Constanze und Andreas hatten erst geheiratet, als Florian schon auf der Welt war. Und Andreas hatte schlicht vergessen, sein Sorgerecht auch offiziell eintragen zu lassen. Er ist verzweifelt. Hilflos muss er zusehen, wie sein bisheriges Leben Stück für Stück demontiert wird. Selbst das Haus, in dem er auch sein Tonstudio hat, muss er aufgeben, da es dem Schwiegervater gehört und dieser es, genau wie die Autos, verkaufen will.
      Da Andreas nun mehr oder minder obdachlos ist, gewährt ihm die Band in ihrer Wohnung Unterschlupf. Billy, die Saxophonistin, hofft jetzt, den verzweifelten Witwer an sich binden zu können.
      Andreas verliebt sich jedoch in eine andere Frau: Die bezaubernde Opernsängerin Laura Orlandini erobert sein Herz im Sturm und erwidert seine Gefühle. Dennoch fällt es ihr schwer, sich einer neuen Liebe zu öffnen. Immer noch trauert sie um den Vater ihrer kleinen Tochter Mimi, der noch vor der Geburt des Kindes bei einem Badeunfall ums Leben kam. Andreas hat Verständnis – auch er ist noch nicht bereit, sich kopfüber in eine neue Beziehung zu stürzen. Als er Laura jedoch mit einem anderen Mann sehr vertraut umgehen sieht, fühlt er sich betrogen und verraten. In der nächsten Bar stürzt er einen Wodka nach dem anderen hinunter. Tom, sein bester Freund, ist entsetzt: Andreas ist therapierter Alkoholiker. Wird er ihn vor einem Rückfall bewahren können? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 18.04.2003ZDF
    • 89 Min.
      Sorgenvoll, aber auch verärgert müssen Tom und die Band-Kollegen „Sprudel“ und Billy mit ansehen, wie ihr Pianist Andreas durch den Alkohol immer unzuverlässiger wird. Als er wieder einmal ein Konzert platzen lässt, droht der Band-Manager mit der Kündigung. Tom und den anderen ist klar, dass sie sich keine Panne mehr leisten dürfen, denn ohne die Kontakte ihres Managers kann die Band nicht existieren. Als Andreas beim nächsten Engagement aus nichtigem Grund eine Schlägerei anfängt, wissen alle, dass er damit das Schicksal der Band besiegelt hat.
      Karlheinz, Andreas’ Schwiegervater, fühlt sich bestätigt: Er hat Andreas schon immer für einen wankelmütigen, verantwortungslosen Menschen gehalten, dem man unmöglich die Erziehung eines Kindes überantworten kann. Seine zweite Frau Christine jedoch analysiert die Situation anders: Schließlich ist Andreas erst an die Flasche geraten, nachdem Karlheinz ihm das Kind entzogen hat.
      Florian vermisst seinen Vater schmerzlich, denn Karlheinz ist ein sehr strenger Großvater, dem sogar hin und wieder die Hand ausrutscht. Gegen die strikte Anweisung ihres Mannes hält Christine den Kontakt zu Andreas und sorgt dafür, dass Vater und Sohn sich zumindest hin und wieder sehen können. Sogar einen gemeinsamen Urlaub in Italien organisiert sie. Jedoch ist der Alkohol mächtiger als die Liebe zu Florian. Enttäuscht muss der Junge erleben, dass sich sein Vater kaum um ihn kümmert. Es sind Christines wütende Worte, die Andreas schließlich aus seinem Teufelskreis lösen. Freiwillig meldet er sich zu einer Entziehungskur an.
      Mit klarem Kopf und endlich nüchtern, versucht er wieder Fuß zu fassen und sucht sich mit Billys Hilfe eine eigene Wohnung. Nach einem weiteren heftigen Streit mit Karlheinz hat er einen schweren Unfall mit dem Auto – es ist fraglich, ob er jemals wieder wird Klavier spielen können. Wieder steht seine Existenz auf dem Spiel.
      In dieser schweren Stunde ist erneut Billy für ihn da. Sie gewährt ihm bei sich Unterschlupf, denn seine Wohnung hat Andreas inzwischen aufgeben müssen. Als Barpianist verdient Andreas lachhaft geringe Gagen.
      Trotzdem will er Florian das versprochene Saxophon zu Weihnachten schenken. Als Billys Portemonnaie verführerisch vor ihm liegt, greift er zu… Tief enttäuscht und verletzt weist Billy ihm die Tür. Mit zwei Taschen steht er am Bahnhof. Andreas glaubt sich allein, ohne Freunde. In seiner Verzweiflung greift er erneut zur Flasche.
      Er ahnt nicht, dass die Opernsängerin Laura Orlandini nichts unversucht lässt, ihn aufzutreiben. Nicht nur, weil sich ein Verleger brennend für Andreas’ Oper interessiert, sondern auch, weil sie inzwischen weiß, dass Andreas der Mann ihrer Träume ist. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 20.04.2003ZDF
    • 89 Min.
      Andreas Ambach ist völlig am Boden – obdachlos und erneut völlig betrunken, holt ihn sein väterlicher Freund Esche, der Kompagnon seines verhassten Schwiegervaters, buchstäblich aus der Gosse. Esche und seine Frau bringen Andreas in ihr Haus in Italien, wo er langsam wieder zu sich findet. Ein Flirt mit der hinreißenden Lucia hilft Andreas endgültig auf die Beine. Dafür geht es seinem Sohn Florian unter der Knute des Großvaters zusehends schlechter. Karlheinz ist selbst streng und lieblos erzogen worden und glaubt, die immer schlechter werdenden Noten seines Enkels mit Härte beantworten zu müssen. Ein Internat ist der Weisheit letzter Schluss.
      Dort fühlt sich Florian noch einsamer als bei seinen Großeltern. Vor allem aber sehnt er sich unsäglich nach seinem Vater. Als er es nicht mehr aushält, schleicht er nachts davon und fährt auf eigene Faust zu ihm nach Italien. Der Großvater ist wütend, als er davon hört. In Polizeigewahrsam lässt er seinen Enkel zurück ins Internat bringen.
      Da Andreas immer noch keine Aussichten hat, das Sorgerecht für seinen Sohn zu erhalten, ist er gegen seinen Schwiegervater machtlos. Florian sieht keinen Ausweg mehr, er will sich das Leben nehmen. In letzter Sekunde wird er ins Krankenhaus gebracht. Florians Verzweiflungstat rüttelt Karlheinz endlich wach, seine Einsicht jedoch kommt zu spät: Florians Zuneigung hat er verspielt, und auch seine Frau Christine verliert er darüber. Sie hat während des Tauziehens um den Jungen neue Seiten ihres Mannes kennen lernen müssen.
      Härte und Skrupellosigkeit kennzeichnen sein Handeln, nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch beruflich. Per Zufall entdeckt Esche, dass sein Kompagnon durch seine Stiftung „Dach für die Welt“ Millionenbeträge hinterzogen hat. Für Andreas ist diese Nachricht Gold wert: Jetzt hat er etwas gegen seinen Schwiegervater in der Hand, um vor Gericht das Sorgerecht für Florian zugesprochen zu bekommen. Und auch sonst ist Andreas endlich am Ende des Tunnels angekommen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 21.04.2003ZDF

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