Folge 29

    • 29. Der Junge im Wolfspelz

      Folge 29
      Als Hypertrichose bezeichnet man das Symptom übermäßiger Behaarung am Körper von Menschen. Der unnatürliche, extreme Haarwuchs kann an einzelnen Stellen oder breitflächig auftreten. Bevor die medizinischen Hintergründe für diese Art von Gen-Defekt aufgeklärt waren, wurden die Betroffenen als Wolfsmenschen oder gar Werwölfe ausgestoßen. Schon 1556 wurde mit Pedro Gonzalvez auf Teneriffa der erste diagnostizierte Fall von Hypertrichose bekannt. Die Krankheit tritt sehr selten auf, doch die
      Konsequenzen im Leben der Betroffenen sind umso extremer, heute fast wie im Mittelalter. Auch der 31-jährige Jesus Aceves aus dem mexikanischen Dorf Lorete ist durch die Erbkrankheit zum Außenseiter verdammt. Jesus, genannt Chuy, heuert zunächst bei einem Zirkus an, um seine Angehörigen mit dem Geld unterstützen zu können. Doch der „Mexican Wolfboy“ möchte sein Leben nicht als Panoptikums-Figur verbringen und versucht, trotz extremer Behaarung, ein ansatzweise normales Leben zu führen. (Text: DMAX)

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