Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

D / A 2019 (140 Min.)
  • Abenteuer
  • Familienfilm
 – Bild: SR/​Dor Film/​Patrick Topitschnig

„Man muss ab und zu seine Träume in der Wirklichkeit überprüfen“ ist die Überzeugung des zwölfjährigen Paul Silberstein, der als jüngster Sohn einer wohlhabenden Zuckerbäckerdynastie in den späten 50er Jahren in Wien aufwächst. Denn Träume hat Paul jede Menge, nur mangelt es den Silbersteins im Privaten ganz massiv an Familiarität und Zuneigung. Pauls Vater ist ein gestrenger Kommerzialrat, der schon vor langer Zeit innerlich zerbrochen ist. Jetzt leidet er immer heftiger unter den Folgen seiner Opiumsucht und fühlt sich von den düsteren Schatten der eigenen Vergangenheit bedrängt. Seinen Frust lässt der kaltherzige Mann an Frau und Kindern aus und nur Paul wagt es, sich dem Familienoberhaupt zu widersetzen.

Daraufhin wird Paul von seinem Vater in das Jesuiteninternat Attweg verbannt. Dort werden die Jungen sehr streng behandelt und selbst die eigenen Gedanken gelten als sündhaft. Paul entflieht dieser Welt bei jeder sich bietenden Gelegenheit mittels seiner Fantasie und träumt von einer romantischen Begegnung mit dem Mädchen Leonore, das er eines Tages auf einem Pony über die Wiese des Nachbargrundstücks reiten sieht. Erst als seine Mutter unerwartet im Kollegium erscheint und ihn darüber unterrichtet, dass sein Vater gestorben ist, bietet sich für Paul die Möglichkeit zur Flucht ohne Wiederkehr.

Als sich herausstellt, dass sein Vater einen riesigen Schuldenberg hinterlassen hat, begreift Paul, dass er sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss. Er überzeugt seine Familie, gegen den Willen des Vaters in dessen Testament zu handeln und ihn nicht zurück ins Internat zu schicken. Immer wieder kämpft er tapfer und mit viel Humor gegen die Dämonen seines Vaters, die ihn und seine Mutter immer noch bedrängen. Schließlich nimmt er sein bislang größtes Abenteuer in Angriff: Er macht sich auf den Weg zu seinem Mädchen … (Text: arte)

„Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ ist eine österreichische Produktion aus dem Jahr 2018 von Rupert Henning. Die Hauptrollen spielen der preisgekrönte Schauspieler Karl Markovics, der junge Valentin Hagg und die bezaubernde Sabine Timoteo. Im Jahr 2020 wurde der Film in drei Kategorien für den Österreichischen Filmpreis nominiert, darunter Valentin Hagg für die beste männliche Hauptrolle. Christine Ludwig gewann die Auszeichnung in der Kategorie Bestes Kostümbild. Das Drehbuch von Uli Brée und Rupert Henning basiert auf der gleichnamigen Kindheitserzählung von André Heller in Anlehnung an seine Jugend im Jesuiteninternat. (Text: arte)

Deutsche TV-Premiere05.02.2021arteDeutscher Kinostart25.04.2019Internationaler Kinostart2019

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Sa 14.10.2023
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Sa 02.05.2020
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20:15–

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