Vier kriegen ein Kind

    D 2015
    Spielfilm (89 Min.)
    ARD VIER KRIEGEN EIN KIND, Deutschland 2015, Regie Matthias Steurer, am Freitag (06.03.15) um 20:15 Uhr im Ersten Kalle (Christian Näthe, re.) und Jens (Marc Hosemann) bauen bereits ihr Haus für den Nachwuchs um, da erhalten sie eine wenig erfreuliche Nachricht. – Bild: ARD Degeto/Marion von der Mehden
    ARD VIER KRIEGEN EIN KIND, Deutschland 2015, Regie Matthias Steurer, am Freitag (06.03.15) um 20:15 Uhr im Ersten Kalle (Christian Näthe, re.) und Jens (Marc Hosemann) bauen bereits ihr Haus für den Nachwuchs um, da erhalten sie eine wenig erfreuliche Nachricht. – Bild: ARD Degeto/Marion von der Mehden
    Für Neele und ihre Lebenspartnerin Steff scheint der Traum vom eigenen Kind endlich in Erfüllung zu gehen: Steff ist schwanger. Allerdings kam es bei der künstlichen Befruchtung zu einer Verwechslung – statt der Samenspende des von ihnen ausgewählten Mannes bekamen sie die des schwulen Paares Kalle und Jens. Endlich schwanger! Für die Hamburger Literaturdozentin Neele (Christina Hecke) und ihre Lebenspartnerin, die Zahntechnikerin Steff (Friederike Kempter), geht damit ein Traum in Erfüllung. Schon lange wünschen sich die beiden ein Kind. Allerdings werden die Pläne von künftiger Mama-Mami-Baby-Dreisamkeit jäh zerstört – denn wie sich herausstellt, kam es bei der künstlichen Befruchtung zu einer folgenschweren Verwechslung: Der Erzeuger ist nicht der sorgsam ausgesuchte junge Samenspender ohne Vaterambitionen, sondern der freundliche Kalle (Christian Näthe), der mit seinem Mann Jens (Marc Hosemann) ebenfalls vom eigenen Nachwuchs träumt. Da die Leihmutter des sympathischen Männerpaares im letzten Moment einen Rückzieher machte, sehen die beiden in der Verwechslung eine Art Fügung des Schicksals. Sie freuen sich schon darauf, dem Mutterpaar als aktive Väter zur Seite zu stehen – am liebsten Wand an Wand im gemeinsamen Vorstadt-Doppelhaus. Steff und Neele fallen angesichts dieser Idee aus allen Wolken. Für die beiden ist allein schon der Gedanke an eine geteilte Fürsorge der reinste Albtraum. Sie sehen in dem Sportreporter Kalle und dem Makler Jens lediglich zwei schwule Spießer mit gänzlich anderen Lebenseinstellungen. Vor allem Neele lässt nichts unversucht, um die lästigen Kindsväter zu vergraulen. Erst nach einigen Reibereien und verbalen Scharmützeln wird dem ungleichen Vierergespann klar, dass es bei der Sache nicht um persönliche Interessen gehen darf, sondern um ihr gemeinsames Kind: Statt Gezeter und Gezerre ist Kooperationsbereitschaft gefragt. Und tatsächlich stellt sich mit der Zeit ein gegenseitiges Vertrauen und so etwas wie ein „Vier“-Gefühl ein. Doch es kommt anders – und die angehende Patchwork-Regenbogenfamilie wird vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt. Die Kinderwünsche gleichgeschlechtlicher Paare sind ein hochaktuelles, oft umstrittenes Thema. Die Gesellschaftskomödie „Vier kriegen ein Kind“ zeigt mit hintersinnigem Humor, aber auch ernsteren Untertönen, dass gute Elternschaft in allererster Linie eine Frage der Herzensbildung ist. Drehbuchautor Volker Krappen und Regisseur Matthias Steurer zeichnen die vier Hauptfiguren mit einem feinen Gespür für charakterliche Eigenheiten und in einer gelungenen Balance aus Lebensnähe und sanft-ironischer Überzeichnung. Neele Martins: Christina Hecke Steff Breuer: Friederike Kempter Jens Schmitz: Marc Hosemann Kalle Schmitz: Christian Näthe Brigitte Breuer: Ramona Kunze-Libnow Henry Breuer: Hans-Heinrich Hardt Dorit: Dagmar Leesch Gesche: Theresa Berlage Guntram: Christian Concilio Lara: Victoria Fleer Enie: Mersiha Husagic Manuel: Bernd-Christian Althoff Thomas: Manuel Ettelt Sachbearbeiter: Stephan A. Tölle (Text: mdr)
    Deutsche TV-Premiere: 06.03.2015 Das Erste
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