Tina – What’s Love Got to Do with It?
- USA 1993 (What’s Love Got to Do with It, 118 Min.)
- Biographie
- Drama
- Musik

Es gab eine Zeit im Leben von Tina Turner , als sie noch Anna Mae Bullock hiess. Mit 19 Jahren kam sie vom Land und traf auf den Mann, der ihr Leben verändern sollte: Ike Turner . Der Gitarrist und Sänger erkennt das Talent der zarten Anna Mae, die von ihm völlig in den Bann gezogen ist. Er bringt den Stein ins Rollen für eine Frau, die laut ihm «singen kann wie kein Mann». Das Duo Ike und Tina Turner erobert Ende der 1960er-Jahre die Soulwelt im Sturm.
Doch schon bald richten sich die Blicke mehr auf Tina als auf Ike. Der ebenso ehrgeizige wie eifersüchtige Ehemann rächt sich auf seine Weise: Ike misshandelt und unterdrückt Tina bei jeder Gelegenheit. Nur auf der Bühne scheint die Sängerin ihren Schmerz zu vergessen. Ihre Auftritte zeichnen sich durch eine unglaubliche Intensität aus, was ihre Probleme hinter den Kulissen freilich nur noch verschärft. Erst nach einem Selbstmordversuch sieht Tina den Wahnsinn ihrer Situation ein. Sie bietet ihre ganze Kraft auf und befreit sich von ihrem Entdecker, Ehemann und Peiniger.
Die Autobiografie «I, Tina – My Life Story» von Tina Turner bot die Grundlage zu Brian Gibsons packendem Dokudrama. Gibson, der 2004 mit 60 Jahren verstarb, hat bereits mit «Breaking Glass» (1980) und «The Josephine Baker Story» (1991) sein Talent in diesem Genre bewiesen. In «What’s Love Got To Do With It» bringt der Brite die Schattenseiten einer schier unglaublichen und einmaligen Karriere ans Licht.
Tina Turner, die auch während der Dreharbeiten mit Rat und Tat zugegen war, wird von Angela Bassett äusserst kraftvoll verkörpert. Sie erhielt für ihre Rolle einen Golden Globe sowie einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin. Es folgten Filme wie «Waiting to Exhale» und «Strange Days». Zuletzt stand sie auch für Fernsehserien vor der Kamera, etwa «Alias» und «Emergency Room».
Ihr Filmpartner Laurence Fishburne erntete als widerwärtiger Ehemann wenig Sympathie, aber ebenfalls viel Kritikerlob und stieg spätestens mit seiner Verkörperung von Morpheus in der «Matrix»-Trilogie zur Hollywoods A-Liga auf. 2009 löste er William Petersen als Chef von «CSI» ab.
Die Gesangsnummern in «Tina – What’s Love Got to Do With It» hat Tina Turner speziell für den Film neu aufgenommen. (Text: SRF)
Originalsprache: Englisch
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