Soul Kitchen

    D 2009 (100 Min.)
    • Komödie
    v.l.: Illias (Moritz Bleibtreu) und Zinos (Adam Bousdoukos). – Bild: ZDF und NDR/​corazón international
    v.l.: Illias (Moritz Bleibtreu) und Zinos (Adam Bousdoukos).

    Der Hamburger Kneipenbesitzer Zinos hat einfach kein Glück. Nicht nur, dass seine Freundin Nadine eine Stelle in Shanghai annimmt und ihn in Deutschland zurücklässt, dann erleidet Zinos, der nicht krankenversichert ist, auch noch einen Bandscheibenvorfall. Obendrein vergrault der exzentrische neue Koch in seiner Kneipe die proletarische Kundschaft. Als auch noch Zinos’ Bruder, der Taugenichts Illias, vor der Tür steht, hat der geplagte Kneipier genug. Doch dann geschieht ein kleines Wunder. Kneipenbesitzer Zinos ist vom Pech verfolgt: Erst zieht seine Freundin Nadine für einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn engagiert, bleiben auf einmal auch noch die wenigen Stammgäste aus, die in Zinos’ Kneipe nun ihre geliebten Fischstäbchen mit Fertig-Kartoffelsalat vermissen.
    Und als wäre das nicht genug, taucht auch noch sein kleinkrimineller Bruder Illias auf und bittet Zinos um Hilfe. Während der frustrierte Kneipier noch überlegt, wie er seinen Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das „Soul Kitchen“ boomt wie nie zuvor. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. „Soul Kitchen“ ist ein Heimatfilm der neuen Art, eine Liebeserklärung Fatih Akins an Hamburg und an die Schauspieler, die bislang seine Filme bevölkert haben, allen voran Adam Bousdoukos („Kurz und schmerzlos“), Moritz Bleibtreu („Im Juli“) und Birol Ünel („Gegen die Wand“), die auch diesmal wieder dabei sind. Es geht um Familie und Freunde, Männer und Frauen, um Liebe, Vertrauen und Loyalität.
    Heimat in diesem Film ist am ehesten das Restaurant „Soul Kitchen“, gewiss kein von Staatsgrenzen eingezäuntes Territorium: „Ich wollte einen Film über Heimat machen, aber keine Heimat, die national definiert ist, nicht Deutschland oder die Türkei. Heimat als Zustand, nicht als Ort eben“, so der Regisseur. (Text: BR Fernsehen)

    Deutsche TV-Premiere03.09.2012Das ErsteDeutscher Kinostart25.12.2009

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