Simona Kossak
- PL 2024 (100 Min.)
- Biographie
- Drama
Simona Kossak, die Tochter des Kunstmalers Jerzy Kossak und Enkelin des berühmten Panoramamalers Wojciech Kossak, lässt nach ihrem Magisterexamen im Fach Forstwissenschaften an der Krakauer Jagellonen-Universität im Frühsommer 1974 alles hinter sich und tritt eine Stelle als Wissenschaftlerin in Białowieża an, um dort ihre Dissertation zu schreiben. Thema ist die Ernährung von Rehen. Sie lebt mitten im Wald, in einem Haus ohne Strom und fließendes Wasser, umgeben von der wilden Natur. Bei ihrer Arbeit macht sie die Bekanntschaft des Fotografen Lech Wilczek, mit dem sie die Liebe zur Natur und den Freiheitsgedanken teilt. Bei ihren Feldstudien stellt sie fest, dass entgegen der bisher vorherrschenden Meinung Rehe nur äußerst selten Zweige von Jungbäumen verbeißen. Mit dieser Erkenntnis gerät sie in Konflikt mit den regionalen Parteifunktionären, die Vertreter der politischen Führung in Warschau regelmäßig zur Rehjagd in dem Naturreservat einladen. Sie widersteht auch dem Druck den Bezirksförsters Batura, der ihr mit dem Rauswurf droht, falls sie bei ihrer Hauptthese bleibe. Batura fürchtet, dass die Widerlegung des Arguments, Rehe müssten als Schädlinge im Walde dezimiert werden, die jagdfreudige Obrigkeit verärgert. Ein weiterer Handlungsstrang zeigt Simonas Konfrontation mit ihrer konservativen, strengen Mutter, die sich am freiheitlichen Lebensstil der Tochter stört. Simona und der Fotograf Lech, der ebenfalls in dem Waldhaus Quartier bezogen hat, werden ein Paar.
Dieser Text basiert auf dem Artikel Simona Kossak (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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