Schlußakkord

    D 1936 (102 Min.)
    • Drama

    Hanna Müller begeht gemeinsam mit ihrem Ehemann einen Versicherungsbetrug, um sich finanziell zu bereichern. Als der Betrug auffliegt, sehen beide keinen anderen Ausweg, als aus Deutschland zu fliehen, um einer Strafverfolgung durch die Behörden zu entgehen. Weil beide nicht wissen, was sie genau in ihrem Zufluchtsort, Amerika, erwartet, lassen sie ihr Baby Peter in einem Waisenhaus in Deutschland zurück, wo es später von einer fremden Familie adoptiert wird. Zunächst finden die beiden in Amerika eine neue Heimat, den Gedanken an ihr in Deutschland zurückgelassenes Kind gibt Hanna jedoch nie auf. Auf einer Silvesterparty erfährt Hanna in New York, dass ihr Mann im Central Park tot aufgefunden wurde. Nachdem von der ermittelnden Polizei als Todesursache eine Selbsttötung als sehr wahrscheinlich erachtet worden ist, beschließt Hanna, nach Deutschland zurückzukehren und nach ihrem Kind zu suchen. Zunächst stattet sie dem Waisenhaus, in dem sie damals ihr Kind abgegeben hat, einen Besuch ab und findet heraus, dass Peter von der vermögenden Familie Garvenberg als Pflegekind aufgenommen wurde. Sie stellt sich in dem Hause der Familie Garvenberg vor und bewirbt sich dort als Kindermädchen, ohne sich als Peters Mutter erkennen zu geben. Ihre Bewerbung hat Erfolg: Der Hausherr Erich Garvenberg, ein berühmter Dirigent, nimmt sie in ein Arbeitsverhältnis auf. Im weiteren Verlauf der Filmhandlung wird klar, dass die Aufnahme des Kindes Peter in erster Linie dem Bestreben von Erich Garvenberg zuzuschreiben ist: Er wollte dadurch erreichen, dass zwischen ihm und seiner Ehefrau Charlotte die ständigen Ehestreitigkeiten etwas nachlassen. Diese Hoffnung erweist sich jedoch als falsch; die beiden sind nach wie vor sehr zerstritten. Nach und nach wird klarer, dass seine Ehefrau Charlotte mit dem Astrologen Gregor Carl-Otto (im Film dargestellt von Albert Lippert) eine Affäre hat. Hanna erweist sich als gutes Kindermädchen. Schon bald erobert sie Peters Herz. Auch der Hausherr Erich beginnt für die reizende und friedliebende Hanna Gefühle zu entwickeln. Die Filmhandlung erfährt eine Wendung, als die Tatsache ans Licht kommt, wer Hanna ist und aus welchem Grund sie Deutschland verlassen musste. Charlotte, die Ehefrau des Hausherrn, kündigt daraufhin das mit ihr bestehende Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Hanna verlässt gedemütigt ihre Arbeitsstätte. Jetzt nimmt die Handlung des Films Fahrt auf: Charlotte wird tot aufgefunden. Die polizeilichen Ermittlungen bringen ans Licht, dass Charlotte an einer Überdosis des Schmerzmittels Morphium gestorben ist. Der Mordverdacht fällt umgehend auf Hanna, die ja schon eine kriminelle Vergangenheit hat. In der Folge wird sie festgenommen und polizeilich verhört. Im anschließenden Strafprozess stellt sich jedoch heraus, dass Hanna am Tod ihrer Chefin Charlotte Garvenberg keine Schuld trägt. Allein die ebenfalls im Haushalt der Garvenbergs angestellte Haushälterin Freese kennt die wahren Todesumstände ihrer Arbeitgeberin. Charlotte Garvenberg selbst war nämlich im Begriff, eine Überdosis des Schmerzmittels zu sich zu nehmen, um ihrem eigenen Leben, welches für sie mehr Streit als Freude darstellte, zu entgehen. Von diesem Vorhaben erfuhr die Haushälterin Freese in einem persönlichen Gespräch mit ihrer Arbeitgeberin. Durch die nun geklärten Todesumstände steht einer Hochzeit zwischen Hanna und ihrem Arbeitgeber Erich Garvenberg nichts mehr im Wege.

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