Sanft schläft der Tod

    D 2016
    Thriller (130 Min.)
    Mirjam Nohe (Helene Grass) steht Anja Mendt (Marleen Lohse) bei einer Gegenüberstellung von Verdächtigen bei. – Bild: ARD Degeto/ndf/Esteve Franquesa Parareda
    Von jetzt auf gleich gerät das Ehepaar Anja (Marleen Lohse) und Frank Mendt (Fabian Busch) beim Segelurlaub auf Rügen in einen Alptraum. Nur ein paar Minuten lassen sie den sechsjährigen Finn (Georg Arms) und die elfjährige Leila (Luisa Römer) im Hafen des Ostseebades Binz alleine. Als die Eltern zurückkommen, ist ihr Boot mitsamt den Kindern verschwunden. Sofort alarmieren sie die örtliche Polizei, deren Suche jedoch erfolglos bleibt. Deshalb übernimmt der LKA-Beamte Werner Kempin (Bernhard Schütz) bereits nach wenigen Stunden den Fall. Unbedingt helfen möchte jemand, den Frank wegen einer Familientragödie aus DDR-Zeiten zutiefst hasst: sein Vater Herbert Winter (Manfred Zapatka), ein ehemaliger Stasi-Beamter, der nach der Wende den Polizeidienst verlassen musste. Er sieht beunruhigende Parallelen zu einer ungeklärten Entführung von Geschwistern aus dem Jahr 1988 und scheint richtigzuliegen. Deshalb willigt der erfahrene Kempin ein, dass sein früherer Kollege die alte Fährte wieder aufnimmt. Diese führt Winter zu weiteren Opfern und lässt Schreckliches ahnen. Bei seinen inoffiziellen Nachforschungen begleitet ihn neben der Polizistin Bentje Vogt (Christina Große) auch Frank, dem es selbst in dieser Not schwerfällt, über seinen Schatten zu springen. Unterdessen wartet Mutter Anja mit LKA-Chef Kempin angespannt darauf, dass sich der Entführer (Matthias Brandt) meldet. Immer stärker wird die Befürchtung, dass es hier nicht um Lösegeld geht. In das mörderische Psychospiel eines Entführers gerät eine Familie in dem Fernsehthriller „Sanft schläft der Tod“ von Regisseur Marco Kreuzpaintner. Zwei preisgekrönte Charakterdarsteller in Bestform liefern sich ein Duell auf Augenhöhe: Matthias Brandt als schwer durchschaubarer Serientäter und Manfred Zapatka in der Rolle des Verfolgers, der ihn zum zweiten Mal jagt und diesmal um das Leben der eigenen Enkel kämpft. Die Handlung nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt spitzt sich auf die Frage zu, worum es bei dem Kindesraub wirklich geht. Als zweiten Strang webt der vielfach ausgezeichnete Autor einen Vater-Sohn-Konflikt ein, der von einer Familientragödie zu DDR-Zeiten und doppelter Schuld handelt. (Text: One)
    Deutsche TV-Premiere: 07.10.2017 Das Erste
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    Sendetermine

    Fr 31.07.2020
    21:45–23:55
    21:45–3sat
      Sa 21.12.2019
    20:15–22:25
    20:15–One
      Mi 18.12.2019
    22:10–00:20
    22:10–WDR
      Do 18.07.2019
    23:30–01:40
    23:30–NDR
      Mo 01.07.2019
    22:05–00:13
    22:05–MDR
      Di 30.04.2019
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      Mo 29.04.2019
    20:15–22:25
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      So 08.10.2017
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    • am melden

      Kann mir bitte jemand sagen, ob der Film schon mal vor dem 7.10.2017 im deutschen Fernsehen lief?
      Ein Freund behauptet der Film wäre eine Wiederholung. Stimmt das??
        hier antworten

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