Salami Aleikum

    D 2009 (106 Min.)
    • Komödie
    Wolfgang Stumph (Vater Bergheim), Eva-Maria Radoy (Mutter Bergheim), Caroline Schreiber (Gisela), Thorsten Merten (Rudolf), Michael Niavarani (Vater Taheri). – Bild: ORF
    Wolfgang Stumph (Vater Bergheim), Eva-Maria Radoy (Mutter Bergheim), Caroline Schreiber (Gisela), Thorsten Merten (Rudolf), Michael Niavarani (Vater Taheri).

    Mohsen Taheri hat es nicht leicht. Der schmächtige Deutsch-Iraner ist bereits Ende 20 und lebt immer noch bei seinen Eltern. Obwohl er kein Blut sehen kann, arbeitet er in der Kölner Familienmetzgerei. Sein Vater hält ihn für einen Versager, gibt ihm jedoch nie eine Chance, das Gegenteil zu beweisen. Mohsen hat für sich zwei Wege gefunden, damit fertig zu werden. Entweder rettet er sich in Tagträumereien oder – wenn es ganz dick kommt – strickt er, um zu entspannen. Mohsen strickt viel. Beim Versuch, die elterliche Metzgerei zu retten, strandet er mit seinem Kleinlaster ausgerechnet in der tiefsten ostdeutschen Provinz: in einem verstaubten kleinen Dorf, dessen Bewohner alles Neue und Fremde nach 1989 misstrauisch beäugen. Ausländer werden dort gar nicht gern gesehen. Doch das ist Mohsen egal.
    Denn er findet seine Traumfrau: Ana, die Automechanikerin, groß, stark und blond. Aber dann verstrickt sich Mohsen in die größte Lüge seines Lebens: Um der Vegetarierin Ana zu gefallen, gibt er sich als Textilhändler aus. Und schon wittert ganz Oberniederwalde den fetten Coup, allen voran Anas Vater: Der reiche Sohn soll den stillgelegten VEB „Textile Freuden“ kaufen und dem Betrieb zu neuem Aufschwung verhelfen. Aus einer kleinen Notlüge entsteht bald eine gewaltige, bunte Blase voller Hoffnung, Zuversicht und Irrtümern. Das alles würde Mohsen vielleicht noch irgendwie deichseln können, doch eines Tages steht der väterliche Mercedes vor der Tür.
    Nach seinem mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Dokumentarfilm „Lost Children“ betritt Ali Samadi Ahadi mit seinem Spielfilmdebüt neues Terrain: Er präsentiert eine Komödie nach dem Motto „Der (sehr) nahe trifft den fernen Osten“. Eine politisch nicht ganz korrekte Geschichte über Perser, Polen, Ossis, Wessis und ein Lämmchen namens Wojtila. Ein Film über die Suche nach der eigenen Heimat und über die Erkenntnis: Wir sind der Himmel, wenn wir zusammenhalten! Ali Samadi Ahadi spielt mit den Mitteln des Kinos, er jongliert mit Animationen oder Puppenspiel, lässt seine Schauspieler singen und tanzen, inszeniert Wortwitz, wie man es in Deutschland nur selten erlebt.
    Dabei stützt er sich auf einen starken Cast: Wolfgang Stumph, der hier sein komisches Talent voll ausspielen kann, Navid Akhavan („Fremder Freund“), der als iranischer Popstar ganze Hallen füllt, Filmvater Michael Niavarani, einer der bekanntesten Kabarettisten Österreichs, und Anna Böger aus „Shoppen“. (Text: ZDF)

    Deutsche TV-Premiere15.07.2011ZDFneoDeutscher Kinostart23.07.2009

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