Jörg Seerig mit seiner Mutter an der Klinik, in der er gezeugt wurde.
Bild: NDR/Julia Kaulbars
Über 100.000 Menschen sind in Deutschland mit Hilfe einer Samenspende gezeugt worden. Die Suche nach dem leiblichen Vater gestaltet sich für die Spenderkinder schwierig: Vor allem ältere Spenderdaten sind verschwunden oder wurden nie dokumentiert. Obwohl Kindern seit 1989 ein im Grundgesetz verankertes Recht auf Wissen ihrer Herkunft zugestanden wurde, war die Samenspende bisher juristisch nicht geregelt. Das neue Samenspenderregistergesetz tritt im Juli 2018 in Kraft. Kann dieses Gesetz die vielen ungeklärten Fragen lösen? Was bedeutet eine Samenspende für den Spender und seine Nachkommen? (Text: tagesschau24)