Reas
- CH / D / RA 2024 (90 Min.)
- Dokumentation
- LGBTIQ
- Musik
Alle, die zu sehen sind, waren in der Vergangenheit im ehemaligen Gefängnis in Caseros, einer Stadt in der Provinz Buenos Aires, inhaftiert. Sie spielen ihr damaliges Leben am Ort des Geschehens in Form eines dokumentarischen Musicals nach, performen, singen und tanzen. Mit dabei ist zum Beispiel Yoseli, die wegen Drogenhandels am Flughafen von Ezeiza verhaftet wurde. Nacho kam wegen Betrugs ins Gefängnis und gründete dort eine Rockband. Die beiden lernten sich bei diesem Filmprojekt kennen. Cis-Frauen und Trans*-Personen zeigen ein Reenactment eigener Erfahrungen und verarbeiten sie auf diesem Weg spielerisch weiter. Sie stellen Szenen aus ihrer Vergangenheit nach, und es ergeben sich Fragen wie: Wie sind diese Menschen im Gefängnis gelandet? Wie nutzen sie ihre Zeit dort, um ihr eigenes Leben umzuschreiben und eine Zukunft zu entwerfen? Postdramatisches Theater wird zum Film. Er bewegt sich zwischen Realität und Fiktion.
Dieser Text basiert auf dem Artikel Reas aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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