Mate-Tee – Die Seele Argentiniens
- D 2017 (55 Min.)
- Kochen & Essen

Ein Leben ohne Mate ist im Land der Gauchos unvorstellbar. 250 Millionen Kilogramm Mate-Tee werden jährlich allein in Argentinien hergestellt. Mate hat seine Wurzeln bei den Indios, die die wild wachsenden Mate-Blätter tief im Urwald Lateinamerikas suchten. Doch der Anbau des Yerba-Baums blieb lange Zeit ein Geheimnis und die Herstellung von Mate-Tee war so schwierig und teuer, dass man die Yerba-Mate „das Grüne Gold der Indios“ nannte. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts war es möglich, die Bäume auch industriell anzubauen.Um zu erzählen, wie das Geheimnis des Anbaus gelüftet wurde, unternimmt „360° Geo Reportage“ eine 800 Kilometer lange Reise vom äußersten Norden Argentiniens bis nach Paraguay.
Hier, in der Provinz San Pedro, lebt der Yerba Mate-Produzent Klaus Neumann, Urenkel von Fritz Neumann, der die Geschichte der Yerba Mate Anfang des 20. Jahrhunderts buchstäblich revolutionierte: Neumann wanderte 1888 von Breslau nach Paraguay aus und konnte das Geheimnis um die Keimung der Yerba-Mate-Samen ergründen. Er begann erstmalig mit der Pflanzung von Yerba-Mate-Plantagen, die sich in Windeseile über Paraguay und Nord-Argentinien ausbreiten sollten.
Seitdem ist der Siegeszug des bitteren Getränks, dessen vitalisierende und auch gesundheitsfördernde Eigenschaften auch wissenschaftlich bewiesen sind, nicht aufzuhalten.Heutzutage ist Mate aus dem Leben der Argentinier nicht mehr wegzudenken, Jung und Alt identifizieren sich mit dem Getränk. Wenn es um die Zubereitung eines guten Mate-Tees geht, kann jeder Argentinier, ähnlich wie bei der Aufstellung der Fußballnationalmannschaft, endlose und sehr unterschiedliche Vorträge halten … (Text: arte)
Ein Leben ohne Mate ist im Land der Gauchos unvorstellbar. 250 Millionen Kilogramm Mate-Tee werden jährlich allein in Argentinien hergestellt. Unter schweren Bedingungen, geerntet meist von Hand. Mate hat seine Wurzeln bei den Indios, die die wild wachsenden Mate-Blätter tief im Urwald Lateinamerikas suchten. Als die Jesuiten 1767 aus Südamerika vertrieben wurden, nahmen sie das Geheimnis des Anbaus des Yerba-Mate-Baums mit. Die Herstellung von Mate-Tee war dann so schwierig und so teuer, dass man die Yerba-Mate „das Grüne Gold der Indios“ nannte. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts war es möglich, die Bäume industriell anzubauen, erst seitdem ist das Geheimnis des Anbaus gelüftet. 360°-GEO Reportage hat Menschen quer durch Argentinien bis nach Paraguay getroffen, deren Leben vom Mate maßgeblich bestimmt wird. Um zu erzählen, wie das Geheimnis gelüftet wurde, macht der Film eine 800 Kilometer lange Reise von der Provinz Misiones im Norden Argentinien bis zur Provinz San Pedro im Norden Paraguays. Hier lebt der Yerba Mate – Produzent Klaus Neumann, Urenkel von Fritz Neumann, einem deutschen Einwanderer, der die Geschichte der Yerba Mate Anfang des 20. Jahrhunderts buchstäblich revolutionierte. Dieser wanderte 1888 von Breslau nach Paraguay aus, um dort eine Kolonie zu bewirtschaften. Er konnte das Geheimnis um die Keimung der Yerba-Mate-Samen ergründen und begann mit der Anpflanzung von Plantagen, die sich seitdem in Paraguay und Nord-Argentinien ausbreiteten. Seit dieser Zeit ist der Siegeszug des bitteren Getränks, dessen vitalisierende und auch gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgewiesen sind, nicht aufzuhalten. Mate ist aus dem Leben der Argentinier nicht wegzudenken, und Jung und Alt identifizieren sich mit der Geschichte der Mate. Wenn es um die Zubereitung eines guten Mate-Tees geht, kann jeder Argentinier, ähnlich wie bei der Aufstellung der Fußballnationalmannschaft, endlose und sehr unterschiedliche Vorträge halten. (Text: Marco PoloTV)
- gezeigt bei ARTE 360° Reportage
- gezeigt bei Genuss Weltweit
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