Klimafluch und Klimaflucht Massenmigration – Die wahre Umweltkatastrophe

    D 2018
    Dokumentation (59 Min.)
    In Afrika zu wenig, in Asien zu viel Regen – Indonesien drohen Überschwemmungen. – Bild: BR / SWR
    In Afrika zu wenig, in Asien zu viel Regen – Indonesien drohen Überschwemmungen.

    Wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige Experten sagen, das könne man heute gar nicht vorhersagen. Andere sprechen von mehreren hundert Millionen, einige sogar von Milliarden. Wie immer auch die Zukunft aussieht – sie wird weniger human sein. Und immer mehr Menschen werden vor dem Klimawandel flüchten.Zum Beispiel durch das Anheben des Meeresspiegels. Auf den 17.000 Inseln des Staates Indonesien sind heute schon Tausende von Menschen unterwegs, weil ihre an den Küsten gelegenen Wohnorte im ansteigenden Wasser verschwinden. ‚Das Leben allgemein wird nicht mehr so sein wie wir es heute kennen‘, sagt Rahmat Witolaer, Sonderbeauftragter für Klimawandel der indonesischen Regierung. „Es werden Seuchen ausbrechen. Und das globale Wirtschaftswachstum wird gestört werden von erbitterten Kämpfen – einer gegen den anderen: Um Essen, um Wasser, vielleicht auch um gute Luft.“ Bis zu 170 Millionen Indonesier könnten schon bald zu Flüchtlingen werden.An anderer Stelle ist es nicht zu viel Wasser, sondern zu wenig, was die Menschen zur Flucht antreibt. Der Tschad-See in der Sahel-Zone ist seit den 60er Jahren wegen der zunehmenden Hitze bereits um 90 Prozent geschrumpft. Im Laufe dieses Jahrhunderts wird er wahrscheinlich ganz verschwunden sein. Die rund 40 Millionen Menschen, die noch immer von ihm leben, werden dann gezwungen sein, weiter in Richtung Süden zu migrieren, dorthin, wo es noch mehr Regen gibt. Es wurde immer heißer und trockener und Mohammed Ibrahim entschied sich dahin zu gehen, wo die Temperaturen nicht so unmenschlich waren und es noch ein wenig Wasser gab: Vom Niger hinüber in den Tschad und dann immer weiter Richtung Süden. Über mehrere Jahre, mit seiner Frau, seinen Kindern und seinen 70 Kamelen. Die Hitze verfolgte Mohammed und seine Tiere, von denen immer mehr verdursteten. Jetzt lebt er mit seiner Familie in einem Flüchtlingscamp nahe des Tschad-Sees und nur sieben Kamele sind ihm geblieben. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation „Klimafluch und Klimaflucht“ nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten „Hotspots“ des Klimawandels. (Text: Tagesschau24)

    Deutsche TV-Premiere20.11.2018arte

    Sendetermine

    So 15.11.2020
    10:15–11:00
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    Mi 18.03.2020
    20:15–21:15
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    Fr 07.02.2020
    02:15–03:00
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    Mi 05.02.2020
    16:00–16:45
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    Di 28.01.2020
    23:35–00:35
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    Di 21.01.2020
    16:45–17:30
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    Mo 23.12.2019
    03:15–04:00
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    So 22.12.2019
    22:15–23:00
    22:15–
    So 22.12.2019
    11:15–12:00
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    Do 05.12.2019
    16:00–16:45
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    Di 15.10.2019
    16:45–17:30
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    Mo 23.09.2019
    19:15–20:00
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    So 22.09.2019
    04:30–05:15
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    Fr 20.09.2019
    08:15–09:00
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    Fr 20.09.2019
    01:30–02:15
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    Do 19.09.2019
    21:00–21:45
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    Fr 16.08.2019
    23:15–00:15
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    Mo 12.08.2019
    15:00–16:00
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    Mo 12.08.2019
    05:00–06:00
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    Sa 03.08.2019
    09:15–10:00
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    Di 30.07.2019
    19:15–20:00
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    Sa 27.07.2019
    14:15–15:00
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    Do 25.07.2019
    20:30–21:15
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    Di 23.07.2019
    04:45–05:30
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    Mo 22.07.2019
    22:35–23:20
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    Fr 23.11.2018
    09:45–10:45
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    Di 20.11.2018
    22:10–23:10
    22:10–

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