Im Kopf des Mörders

    F 2004 (Dans la tête du tueur)
    Krimi (105 Min.)
     – Bild: mdr

    Am Strand von Brest wird eine Frau am helllichten Tag ermordet. Bei seinen Ermittlungen stößt Kommissar Abgrall auf den Landstreicher Francis Heaulme. Bald ist er überzeugt, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Es dauert Jahre, bis er Heaulme wenigstens einige seiner vielen Morde nachweisen kann. Der Film entstand nach einem authentischen Fall in Frankreich. Frankreich, November 1997: Kommissar Jean-Francois Abgrall (Bernard Giraudeau) konnte dem Landstreicher Francis Heaulme (Thierry Frémont) mehrere blutige Morde nachweisen. Die Anwältin Emmanuelle Forest (Valerie Leboutte) ist überzeugt, dass Heaulme auch der Schuldige an zwei Morden ist, für die ihr Mandant im Gefängnis sitzt. Sie bittet Abgrall um Hilfe. Abgrall, der Heaulme jahrelang auf der Spur war, erinnert sich: Er lernt Heaulme wenige Tage nach dem Mord an einer jungen Frau am Strand von Brest, der am 14. Mai 1989 geschah, kennen. Ein Zeuge erzählt von zwei schlecht gekleideten Männern in der Nähe des Tatortes, die wahrscheinlich aus dem Emmaus-Haus, einem Quartier für Obdachlose, kamen. Wenig später wird Heaulme aufgegriffen. Der eigenwillige Mann, der so etwas wie Vertrauen zu Abgrall fasst, erzählt, dass ihm oft ein „Malheur“ geschieht, doch für das Malheur sei nicht er, sondern ein anderer verantwortlich. Der Kommissar ahnt, dass hinter jedem Malheur ein Mord steht. Den Mord von Brest kann er Heaulme zunächst nicht nachweisen. Über zwei Jahre nach der Tat in Brest wird Heaulmes damaliger Begleiter, genannt „der Gallier“ (Nicky Marbot), aufgegriffen. Nun gibt es einen Zeugen. Heaulme wird Ende 1992 verhaftet. Abgrall, der ahnt, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben, setzt seine „Gespräche“ mit Heaulme fort und vergleicht weitere unaufgeklärte Morde entsprechend dem Täterprofil und dem Weg des Vagabunden durchs Land. Das Resultat: Von März 1984 bis Dezember 1992 war Heaulme in 234 Städten unterwegs, 94 Morde könnten ihm zuzuschreiben sein. Doch der Ermittler stößt mit seinem großen Engagement bei seinen Vorgesetzten auf wenig Unterstützung. Ihnen gefällt die Vorstellung nicht, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Als es 1993 wegen des Mordes in Brest zum ersten Prozess kommt, versucht Heaulmes Anwalt Gaëtan d’Aubert (Geoffroy Thiebaut), Abgrall in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Er wirft ihm vor, seinen Mandanten hypnotisiert zu haben. Doch dank der Aussage „des Galliers“ kann Heaulme 1994 verurteilt werden. Weitere Prozesse und Verurteilungen folgen. Der spannende Film entstand nach einem Tatsachenbericht von Jean-Francois Abgrall, der dem Serienmörder Francis Heaulme jahrelang auf der Spur war. Die ungewöhnliche Geschichte vom harmlosen Landstreicher, der ein gnadenloser Killer war, die besondere Beziehung zwischen Täter und Ermittler sowie die kriminalistischen Recherchen sind überaus authentisch inszeniert. Der aufwendig und atmosphärisch dicht inszenierte Krimi zeichnet sich darüber hinaus durch die herausragende Gestaltung der beiden Hauptfiguren durch Bernard Giraudeau als Kommissar und Thierry Frémont als Heaulme aus. (Text: mdr)

    Sendetermine

    Mo 02.02.2015
    23:40–01:25
    23:40–
    Mo 13.01.2014
    23:40–01:25
    23:40–
    Sa 24.11.2012
    23:45–01:30
    23:45–
    So 06.03.2011
    00:35–02:20
    00:35–
    Sa 06.02.2010
    23:30–01:15
    23:30–
    So 13.09.2009
    01:20–03:05
    01:20–
    Mo 12.05.2008
    00:25–02:10
    00:25–
    So 03.06.2007
    23:30–01:15
    23:30–
    Do 09.11.2006
    23:05–00:50
    23:05–

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