Happy End

    D/F/USA 2003 (Nowhere to Go But Up)
    Komödie/Drama (102 Min.)
    Happy End – Bild: ARD
    Die kecke, junge Französin Val (Audrey Tautou) will unbedingt ein Filmstar werden. Um dieses hehre Ziel zu erreichen, geht sie nach New York und schlägt sich mehr schlecht als recht mit mehreren Minijobs durch: Unerschütterlich schrubbt sie Toiletten und brät Frühlingsrollen im Chinarestaurant. Mit dem Hungerlohn zahlt sie den Schauspiel- und Fechtunterricht. Trotzdem scheitert sie bei allen Castings, hat kein Geld und keine Bleibe. Optimistisch und durch nichts unterzukriegen, quartiert Val sich in einem Vorgarten ein – leider direkt unter dem Fenster des griesgrämigen Drehbuchschreibers Jack (Justin Theroux), der seit fünf Jahren keine Zeile mehr zu Papier gebracht hat. Seit Val ihm Nacht für Nacht durch das Bimmeln ihres Handys oder ihre eigenwilligen Stimmübungen den Schlaf raubt, fällt dem schreibblockierten Autor erst recht nichts mehr ein. Doch während Jack der Geduldsfaden allmählich zu reißen droht und er diesen Quälgeist vor seiner Tür endlich erfolgreich vergrault, beginnt gleichzeitig in ihm eine Idee zu reifen: Diese spindeldürre Frau, die mit französischem Akzent Dylan-Thomas-Texte rezitiert, verkörpert genau die ‚Geschichte‘, auf die er seit langem gewartet hat. Von ihrer lächerlichen, tragikomischen Erscheinung inspiriert, schreibt Jack wie im Rausch ein Drehbuch – für das eine namhafte Filmproduktionsfirma sofort eine Million Dollar Vorschuss auf den Tisch blättern will. Doch zum großen Entsetzen seiner Agentin lehnt Jack ab. Denn Jack hat nicht nur ein grandioses Werk geschrieben, er hat sich auch verliebt und besteht darauf, dass er bei der Besetzung der Hauptrolle das letzte Wort hat. Gibt es da vielleicht ein Happy End? Regisseur Amos Kollek hat bislang mit düster-melancholischen Frauenporträts auf sich aufmerksam gemacht, die jeweils von der Underground-Ikone Anna Thomson (‚Sue – Eine Frau in New York‘) geprägt wurden. Mit dieser leichten Komödie wechselt er das Genre und auch seine Muse. In „Happy End“ erzählt Kollek eine märchenhafte Geschichte, die von Audrey Hepburns Figur der Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ inspiriert ist. Und wer könnte eine solche Figur besser verkörpern als die feenhafte Audrey Tautou, die in „Die fabelhafte Welt der Amelie“ zum Weltstar avancierte. Das Image der zerbrechlichen Kindfrau bürstet Kollek dabei witzig gegen den Strich – etwa wenn Audrey Tautou bei einem Casting für „Der Glöckner von Notre Dame“ als buckliger Quasimodo auftritt. Die junge Französin Val ist nach New York gekommen, um ein Filmstar zu werden. Leider interessiert sich zunächst niemand für die skurrile Frau vom Kontinent – auch nicht der schreibblockierte Drehbuchautor Jack, in dessen Vorgarten sie Nacht für Nacht unerlaubt schläft. So schlägt Val sich mit mehreren Minijobs eher schlecht als recht durch, lässt sich aber nie unterkriegen. Als Jack von der skurrilen kleinen Frau plötzlich zu einem sensationellen Drehbuch inspiriert wird, bekommt Val die Chance ihres Lebens …  (Text: One)
    1. Sendetermine
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    Sendetermine

      Mi 12.06.2019
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      Di 04.06.2019
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    21:55–KinoweltTV
      Sa 09.06.2018
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      So 31.12.2017
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    20:15–KinoweltTV
      Di 23.02.2016
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      Do 14.05.2015
    14:05–15:30
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      Mi 18.03.2015
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      Fr 06.02.2015
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      Sa 04.09.2004
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