Götter der Pest

    D 1970 (91 Min.)
    • Drama
    • LGBTI

    Franz Walsch wird aus dem Gefängnis entlassen und kehrt zu seiner Freundin Joanna zurück, die in einem Nachtclub singt und einen eigenen Wagen hat. Auf dem Weg ins Restaurant steckt sie ihm Geld fürs Bezahlen zu, wählt souverän den Tisch und bestimmt Franz, wo er sich hinsetzen soll. Sie kritisiert ihn für seine schlichte Bestellung und will wissen, mit wem er telefoniert. Franz verabredet sich mit seinem Bruder Marian und dessen Freundin Magdalena zum Roulettespiel. Mitten im Spiel lässt er Joanna dort sitzen und steigt in einem Hotel ab; die Bezahlung bleibt er schuldig. Mit seinem Bruder besucht Franz die Mutter, mit der kein Gespräch aufkommen will. Ihr Geldangebot schlägt Franz aus. Als er am Bahnhof einen Koffer klauen will und erwischt wird, beobachtet Magdalena das zufällig und klärt die Situation mit Geld. Sie nimmt Franz mit zu sich nach Hause, wo er sich von ihr wie ein Kind ausziehen lässt und erfährt, dass sein Bruder seit drei Tagen verschwunden ist. Er bleibt ein paar Tage bei ihr. Ein Polizeiinspektor bedrängt Joanna, etwas über den Aufenthaltsort von Franz’ Kumpel, der unter dem Namen „Gorilla“ bekannt ist, auszusagen. Franz erfährt von einer gewissen Carla, die als ambulante Händlerin Pornohefte und Informationen verkauft, wo der „Gorilla“ jetzt wohnt. Er nenne sich jetzt „Schöndorf oder Schlöndorff oder so“. Als Franz dort erscheint, liegt sein ermordeter Bruder in der leeren Wohnung. Er zieht zu Margarethe und hält sie davon ab, weiter zur Arbeit zu gehen. Obwohl sie weiß, dass sie ihre Arbeit beim Zoll verlieren wird und ihrer Mutter dann nicht mehr monatlich Geld schicken kann, lässt sie sich darauf ein. Eine Weile können sie von Margarethes Kredit leben, den sie auf ihre feste Stellung aufgenommen hat. Zufällig trifft Franz auf der Straße seinen alten Freund Günther, den „Gorilla“. Franz legt für einen kurzen Moment seine Gleichgültigkeit ab und zeigt Freude. Die wird auch nicht getrübt, als Günther ihm gesteht, dass er seinen Bruder erschossen habe, weil der „gesungen“ habe und es „ein Befehl“ gewesen sei. Franz fragt Günther, ob er in seiner Knastzeit mit Joanna zusammen gewesen sei. Als Günther bejaht, sagt Franz: „Ich liebe dich!“ Gemeinsam mit Franz’ Freundin Margarethe machen sie gut gelaunt einen Ausflug aufs Land, wo sie mit ihrem alten Freund Joe raufen und Kaffee trinken. Günther zieht bei Margarethe und Franz mit ein. Als das Geld ausgeht, macht Margarethe Arbeitsvorschläge, aber die beiden lehnen ab und träumen lieber vom Griechenlandurlaub. Als Franz ihr berichtet, dass sie einen Supermarkt-Überfall planen, schlägt sie ihm vor, auf den Strich zu gehen, was Franz mit Ohrfeigen kommentiert. Der Überfallplan wird von Joanna und Margarethe an den Polizeiinspektor verraten. Franz’ alter Bekannter Martin ist Leiter des Supermarktes und lässt Franz und Günther nach Ladenschluss ein. Als sie ihn angreifen, ist der Inspektor zur Stelle und erschießt Franz und Martin; Günther kann verletzt entkommen. Er schleppt sich zur Informantin Carla Aulaulu und erschießt sie mit letzter Kraft, nachdem er aus ihr herausgeprügelt hat, dass sie Joanna den Plan verraten hat. Als er stirbt, stößt Günther die Worte hervor: „Life is very precious – even right now“ – Zuletzt sieht man Franz’ Mutter, Margarethe und Johanna auf Franz’ Beerdigung. Weinend sagt Joanna: „Ich hab ihn so geliebt!“

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    Sendetermine

    Fr 04.06.2004
    00:10–01:55
    00:10–

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