Fedora

F / D 1978 (116 Min.)
  • Melodram
 – Bild: United Artists Pictures

Der ewig mit Liquiditätsproblemen kämpfende Filmproduzent Barry Detweiler besucht die legendäre Filmdiva Fedora in ihrem freiwillig gewählten Exil auf der griechischen Insel Korfu, um sie von seinem neuen Film und einem furiosen Comeback zu überzeugen. Mit einer Frau wie Fedora, einer wahren Filmlegende, steht und fällt sein Projekt. Er will „Anna Karenina“ neu verfilmen. Nach der Überwindung einiger Hindernisse gelingt es ihm schließlich, in die abgelegene Villa vorzudringen. Dort lebt Fedora mit ihrer merkwürdigen Entourage: der herrschsüchtigen alten Gräfin Sobryanski, der argwöhnischen Krankenschwester Balfour und dem dubiosen plastischen Chirurgen Dr. Vando.

Sie alle scheinen besessen davon, Fedora um jeden Preis vor der Außenwelt abzuschirmen. Die Gräfin schmettert Barrys Anfrage mit der Begründung ab, die Diva sei zu krank und ihre Karriere definitiv vorüber. Enttäuscht will Produzent Detweiler abreisen. Fedora gelingt es jedoch, ihn kurz vor seiner Abreise in seinem Hotel aufzusuchen. Sie berichtet ihm, dass sie wie eine Gefangene gehalten werde, und hofft, aus ihrem Exil entfliehen zu können …

„Fedora“ ist Wilders vorletzter Film. Mit diesem Werk schließt der Regisseur eine Art Kreis, denn in den Anfangsjahren seiner Karriere hat er mit dem weltberühmten „Boulevard der Dämmerung“ („Sunset Boulevard“) ein Meisterwerk geliefert, das ebenfalls zum Nachdenken über die sogenannte Traumfabrik Hollywood anregt. „Fedora“ ist hochkarätig besetzt, gut inszeniert und besticht durch seine interessante Erzählstruktur. (Text: arte)

„Fedora“ ist Wilders vorletzter Film. Mit diesem Werk schließt der Regisseur eine Art Kreis, denn in den Anfangsjahren seiner Karriere hat er mit dem weltberühmten „Boulevard der Dämmerung“ („Sunset Boulevard“) ein Meisterwerk geliefert, das ebenfalls zum Nachdenken über die sogenannte Traumfabrik Hollywood anregt. Oder muss es nicht eher heißen „Alptraumfabrik“? „Fedora“ ist bis in die kleinste Nebenrolle hochkarätig besetzt, gut inszeniert und hat eine interessante Erzählstruktur, denn die Geschichte wird quasi über die gesamte Spieldauer langsam, aber packend von hinten aufgerollt und hält den Zuschauer bis in die letzten Minuten in ihrem Bann. Mehr im Internet auf: cinema.arte.tv. (Text: arte)

Deutscher Kinostart 29.06.1978Internationaler Kinostart 30.05.1978 (F) (Englisch)

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