Eine Bahre für den Sheriff

    I/E 1965 (Una bara per lo sceriffo)
    Italowestern (95 Min.)
    Eine Bahre für den Sheriff – Bild: MDR/Degeto
    Eine Bahre für den Sheriff – Bild: MDR/Degeto
    Eines Tages taucht in dem verschlafenen Westernkaff Richmond ein Fremder auf, der sich Texas-Joe (Anthony Steffen) nennt, bei dem es sich in Wirklichkeit aber um den ehemaligen Gesetzeshüter Joe Logan handelt. Nahe des Ortes hat sich auch eine kaltblütige, auf Bankraub spezialisierte Gangsterbande niedergelassen, die von dem steckbrieflich gesuchten Verbrecher Lupe Rojo (Armando Calvo) angeführt wird. Schon am ersten Abend gerät Joe bei einer Pokerpartie im Saloon mit einigen der Bandenmitglieder aneinander. Kurz darauf überfallen Rojo und seine Leute das lokale Geldinstitut, ohne dass sich ihnen jemand in den Weg stellt – denn der neue Sheriff Gallagher (Miguel Del Castillo) neigt zur Bestechlichkeit. Auch Joe greift nicht ein, sondern reitet zum Versteck der Banditen und bietet an, sich ihnen anzuschließen. Um in der Gang aufgenommen zu werden, muss er eine Mutprobe bestehen: In einem unfairen Katz-und Maus-Spiel mit einem von Rojos Gefolgsleuten gelingt es Joe, diesen trotz unterlegener Bewaffnung zu töten. Von nun an ist er ein ebenbürtiges Mitglied und wird in den nächsten Plan eingeweiht: Der wohlhabende Viehzüchter Wilson (George Rigaud), der in der Nähe des Ortes eine Farm betreibt, soll um sein erwirtschaftetes Dollar-Vermögen erleichtert werden. Joe steht vor einem Gewissenskonflikt, denn Wilson ist ein guter Freund, zudem hat dessen hübsche Tochter Jane (Luciana Gilli) ein Auge auf ihn geworfen. Kurz entschlossen reitet er zur Farm seines Verbündeten, um diesen vor dem bevorstehenden Raubzug zu warnen. Dabei wird er jedoch von Russell Murdock (Eduardo Fajardo), einem der gewalttätigsten Schurken aus Rojos Meute, beobachtet. Als der Überfall misslingt, entlarvt man Joe als Verräter und überwältigt ihn. Rojo lässt außerdem Wilsons Tochter Jane entführen, um sie vor den Augen des Abtrünnigen brutal zu demütigen. Das aber kann Joe nicht zulassen. Denn er hat mit den Banditen noch eine alte Rechnung zu begleichen. Zwischen 1964 und 1974 entstanden in italienischen Filmstudios an die 600 Wildwestfilme, die sogenannten Spaghetti-Western. Ein Jahr nach Sergio Leones Meilenstein „Für eine Handvoll Dollar“ drehte der erfahrene Kino-Handwerker Mario Caiano („Maciste, Held von Sparta“, „Die letzten Zwei vom Rio Bravo“) dieses raue Genre-Beispiel, das wegen seiner Schnörkellosigkeit und Atmosphäre bei Freunden des Italowesterns einen guten Ruf genießt. In der Paraderolle des einsamen Rächers besetzte Caiano den kernigen Darsteller Antonio De Teffè, mit dem er fünf Filme drehte und der es unter seinem amerikanisierten Pseudonym Anthony Steffen in ähnlich gearteten Produktionen wie „Django und die Bande der Bluthunde“ oder „Sartana“ zu nicht unbeträchtlicher Popularität brachte. (Text: ARD)
    Originalsprache: Italienisch
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