Die letzten Glühwürmchen
- J 1988 (Hotaru no haka, 93 Min.)
- Anime

Japan, 1945: Zwei Waisenkinder irren obdachlos durch das zerstörte Kobe. Erschütternder Antikriegsfilms, ein Meisterwerk des japanischen Anime. 1945 steht Japan kurz vor der Kapitulation. Hungersnöte und Bombenangriffe fordern viele Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der 14-jährige Seita und seine kleine Schwester Setsuko werden zu Waisen, als ihre Mutter an den Folgen von Bombenverletzungen stirbt. Eine Tante nimmt die Kinder auf, doch die zusätzlichen Esser sind ihr ein Dorn im Auge. Frustriert schnappt sich Seita schließlich seine Schwester und zieht mir ihr obdachlos durch die zerbombten Straßen von Kobe. An einem kleinen See abseits der Stadt versuchen die beiden schließlich, ein wildes Leben allein zu führen.
Isao Takahata gehörte 1985 gemeinsam mit Star-Regisseur Hayao Miyazaki zu den Gründern des legendären Trickfilmstudios Ghibli, das Hits wie „Mein Nachbar Totoro“ (1988) und „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001) produzierte. In „Die letzten Glühwürmchen“ adaptierte er den semi-autobiografischen Roman von Akiyuki Nosaka, der zwar an den Kinokassen floppte, aber schon nach kurzer Zeit zu einem Meisterwerk des Anime und des Antikriegsfilms erklärt wurde. Inmitten der schonungslosen Darstellung von Leid und Hoffnungslosigkeit des Krieges finden sich in Takahatas Film immer wieder berührende Momente von Geschwisterliebe und grafischer Poesie, die dem erschütternden Werk wie „Glühwürmchen“ ein bisschen Licht spenden. (Text: ZDF)
Originalsprache: Japanisch
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