Die leisen und die großen Töne

F 2024 (En fanfare‎, 104 Min.)
  • Drama
  • Komödie
  • Tragikomödie
Thibaut Desormeaux (Benjamin Lavernhe) ist ein gefeierter Dirigent und Komponist klassischer Musik. – Bild: Neue Visionen Filmverleih
Thibaut Desormeaux (Benjamin Lavernhe) ist ein gefeierter Dirigent und Komponist klassischer Musik.

Französischer Kinofilm zwischen berührender Tragikomödie und engagiertem Sozialdrama: Benjamin Lavernhe und Pierre Lottin brillieren als ungleiches Bruderpaar, das durch die Leidenschaft für Musik zueinanderfindet. Regisseur Emmanuel Courcol gelingt eine feine Balance aus stillen Momenten und starken Gefühlen. Sein Film feierte Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes und gewann Publikumspreise bei weiteren Festivals. Herausragend sind nicht nur die bildstarken Konzertszenen, sondern auch die modernen Kompositionen von Michel Petrossian, dessen Musik ganz im Sinne des französischen Originaltitels „En fanfare“ eine eigene Kraft entfaltet.

Thibaut Desormeaux (Benjamin Lavernhe) ist ein gefeierter Dirigent und Komponist klassischer Musik. Eine Leukämie-Diagnose verändert sein Leben von einem Tag auf den anderen. Bei der Suche nach einem Stammzellenspender erfährt Thibaut, dass er nicht der leibliche Sohn seiner Mutter Claire (Anne Loiret) ist und auch mit seiner Schwester Rose (Mathilde Courcol-Rozès) nicht biologisch verwandt ist. Stattdessen gibt es einen Bruder, von dem er bislang nichts wusste: Jimmy Lecocq (Pierre Lottin), aufgewachsen bei seiner Adoptivmutter Claudine (Clémence Massart) in der nordfranzösischen Industrieregion. Für den Beschäftigten einer Fabrikkantine ist es ein Schock, als plötzlich ein Bruder vor ihm steht – und ihn um lebensnotwendige Hilfe bittet.

Nach der Transfusion nimmt Thibaut seine Karriere wieder auf und ermutigt Jimmy, sein musikalisches Talent zu entfalten. So lernt der Klassikstar dessen Amateurorchester kennen. Durch Jimmys Freundin Sabrina (Sarah Suco), die mit der Gewerkschaft gegen eine Fabrikschließung kämpft, erlebt Thibaut die Sorgen der Arbeiterschaft. Doch auch sein Kampf ist noch nicht gewonnen … Den nächsten Film zum ARD SommerKino 2026 zeigt Das Erste am 31. Juli: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“. (Text: ARD)

Deutscher Kinostart 26.12.2024Deutsche TV-Premiere 27.07.2026 Das ErsteOriginal-Kinostart 27.11.2024 (Französisch)

DVD & Blu-ray

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Sendetermine

Di. 28.07.2026
01:40–03:15
01:40–
Mo. 27.07.2026
20:15–21:50
20:15–

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