Der Film begleitet Sängerinnen und Sänger, Chor, Gürzenich-Orchester, Kostüm, Bühnenbild und Bühnentechnik. Sie erzählt von Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen – und von der Frage, was ein Ort mit den Menschen macht, die dort arbeiten. Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ ist die erste Premiere im neuen alten Haus. Plötzlich geht es nicht mehr um die Baustelle, sondern darum, wie dieser Ort wieder zum Leben erwacht. Bianca Andrew, Mezzosopranistin, bei der Anprobe.
Bild: WDR/Bildersturm Filmproduktion GmbH
14 Jahre im Provisorium liegen hinter der Oper Köln. Jetzt steht der Umzug in das sanierte Stammhaus bevor – eine logistische und kulturelle Mammutaufgabe. Seit 2015 spielt die Oper im Staatenhaus im Rheinpark. Nun zieht sie in ein äußerlich originalgetreu restauriertes Opernhaus der späten 1950er-Jahre mit modernster Bühnentechnik. Parallel bleibt der Spielbetrieb im Staatenhaus bestehen. Mit dem Umzug kehren auch die über die Stadt verteilten Bühnen der Stadt Köln wieder an einem Standort zusammen. Oper, Schauspiel Köln, Kinderoper und weitere Einrichtungen rücken damit erneut näher zusammen. (Text: 3sat)