Die Jugendstreiche des Knaben Karl

    D 1977
    Spielfilm (88 Min.)
    Karl (Robert Seidl, links) ist bei Schreinermeister Hallhuber (Gustl Bayrhammer) als Lehrling. Karl verliert während der Lehrzeit jedoch keinen Moment sein Ziel, Komiker zu werden, aus den Augen. – Bild: SWR/BR/Franz Seitz Filmproduktion
    Karl (Robert Seidl, links) ist bei Schreinermeister Hallhuber (Gustl Bayrhammer) als Lehrling. Karl verliert während der Lehrzeit jedoch keinen Moment sein Ziel, Komiker zu werden, aus den Augen. – Bild: SWR/BR/Franz Seitz Filmproduktion
    Seit eine Wahrsagerin dem jungen Valentin geweissagt hat, er werde ein weltberühmter Komiker, hat der 15-Jährige mit der vom Vater befohlenen Schreinerlehre nichts mehr im Sinn. Stattdessen arbeitet der rothaarige, sommersprossige Karl hart und mit viel Phantasie an seiner Spaßmacherkarriere. Der junge Karl (Robert Seidl) möchte zu gern wissen, wie es um seine Zukunft bestellt ist, und befragt auf dem Jahrmarkt eine Wahrsagerin, die ihm eine glänzende Karriere als Komiker prophezeit. Die Augen des jungen Karl beginnen zu leuchten, doch sein Vater (Walter Sedlmayr) besteht darauf, dass der Junge beim Schreiner Hallhuber (Gustl Bayrhammer) in die Lehre geht. Als der Vater durch den Kommerzienrat (Alexander Golling) unter Druck gerät, der einen fälligen Kredit von 2.000 Mark zurückgezahlt haben will, spielt Karl dem geldgierigen Wucherer einen derben Streich, der die finanzielle Situation der Familie jedoch nicht verbessert. Zwei für den Betrieb des Vaters wichtige Zugpferde werden gepfändet und demnächst versteigert. Karl nimmt nebenher eine Stelle als Trompeter in einem Blasorchester an, doch mit den paar Mark, die er auf diese Weise verdient, hilft er dem Vater auch nicht weiter. Die Rettung kommt durch den Apotheker (Otto Bolesch), der demjenigen 600 Mark verspricht, der durch die Einnahme eines Wundermittels von Zahnschmerz und Mundgeruch befreit ist. Durch die Verabreichung mehrerer Knoblauchzehen verdient Karl eine Stange Geld und verhilft dem Vater mit einem Trick dazu, seine Pferde bei der Auktion sehr günstig zu ersteigern … „Die Jugendstreiche des Knaben Karl“ ist eine liebevolle Hommage an den Humor des großen Komikers Karl Valentin, basierend auf seinen Sketchen und Texten. Gleichzeitig zeichnet der Film ein nostalgisches Bild vom München der Jahrhundertwende und des Milieus, in dem Karl Valentin, der eigentlich Valentin Ludwig Fey hieß, seine ersten Schritte in Richtung Bühnenerfolg macht. Seinen ersten Auftritt hatte der kleine Karl im Alter von sieben Jahren – als Clown im Gasthaus zum Lilienbräu. Von da an entwickelte sich Valentin in weiteren 69 Lebensjahren zum Klassiker der Komik und wurde neben Chaplin das große Ereignis des Stummfilms. Der Kritiker Alfred Kerr schrieb über ihn: „Alle lachen. Manche schreien. Woraus besteht er? Aus drei Dingen: aus Körperspaß, aus geistigem Spaß und aus glanzvoller Geistlosigkeit. Der Komiker Valentin ist ein bayerischer Nestroy“. Eine späte Ehrung erwies ihm die Stadt München durch die Errichtung des „Valentin-Museums“. und andere. (Text: mdr)
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    09:00–rbb
      Mo 31.12.2018
    10:50–12:15
    10:50–BR Fernsehen
      Sa 10.02.2018
    20:15–21:40
    20:15–BR Fernsehen
      Fr 14.07.2017
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      So 07.05.2017
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      Sa 06.05.2017
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      Mo 03.10.2016
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