Die Akte Alu

    A/D 2012 (Die Akte Aluminium)
    Dokumentation (89 Min.)
    Die Akte Alu – Bild: arte
    Die Akte Alu – Bild: arte
    Aluminium ist ein faszinierendes Metall: Es ist leicht, einfach zu verarbeiten und rostet nicht. Vor etwas mehr als hundert Jahren wurde es auf Weltausstellungen präsentiert und war teurer als Gold. Heute ist der billige und stabile Werkstoff allgegenwärtig. Als Verpackungsmaterial für Getränke und Milchprodukte, zur Verkleidung von Fassaden und als Rohstoff für Zement und Keramik findet das Leichtmetall unzählige Anwendungen. Doch Aluminium wird nicht nur als Werkstoff eingesetzt. Aufgrund seiner vielfältigen chemischen Eigenschaften ist es Bestandteil von Kosmetikprodukten, Nahrungsmitteln und Medikamenten. In Deodorants reagieren die Alu-Verbindungen mit der Haut, sodass kein Schweiß mehr austreten kann. In Lebensmitteln erhöhen sie die Rieselfreudigkeit und werden als Farbstoff eingesetzt. Ohne Alu-Zusätze würden die meisten Impfungen schlechter oder gar nicht wirken. Und bei der Reinigung von Trinkwasser reagieren die Alu-Ionen mit den Schmutzpartikeln, sodass diese im Filter hängen bleiben. Aluminium-Verbindungen werden sorglos in den sensibelsten Lebensbereichen eingesetzt. Aber ist dieses Metall so harmlos, wie es von den Herstellern behauptet wird? Wissenschaftler sind besorgt und finden immer mehr Belege für einen möglichen Zusammenhang zwischen Aluminium und dem Auftreten zahlreicher Krankheiten, von Alzheimer bis Brustkrebs, von Allergien bis zu Autoimmunkrankheiten. Dazu kommt der Umweltaspekt: Für die Herstellung von Aluminium werden große Mengen Rohstoffe und Energie benötigt. Obendrein kann die Produktion – wie bei der Rotschlamm-Katastrophe 2010 in Ungarn – zu Umweltkatastrophen großen Ausmaßes führen. Dennoch boomt Aluminium und statt die Sicherheit der Produkte einer rigorosen Prüfung zu unterziehen, werden ständig neue Einsatzformen entwickelt. „Wir leben im Zeitalter des Aluminiums“, sagt der britische Umwelt-Toxikologe Christopher Exley, der seit drei Jahrzehnten zu allen gesundheitlichen Aspekten dieses Elements forscht. „Wir werden Aluminium aus unserem Leben nicht mehr so leicht entfernen können. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere: 12.03.2013 arte
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      Di 30.08.2016
    23:00–00:30
    23:00–Phoenix
      Sa 12.09.2015
    22:30–00:00
    22:30–Phoenix
      Di 16.12.2014
    23:00–00:30
    23:00–Phoenix
      Do 10.07.2014
    23:00–00:30
    23:00–Phoenix
      Mi 30.04.2014
    18:30–20:00
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      Mi 30.04.2014
    07:30–09:00
    07:30–Phoenix
      Mi 30.04.2014
    00:45–02:15
    00:45–Phoenix
      Di 29.04.2014
    20:15–21:45
    20:15–Phoenix
      Mo 12.08.2013
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    08:55–arte
      Sa 27.07.2013
    10:20–11:50
    10:20–arte
      Di 23.07.2013
    20:15–21:45
    20:15–arte
      Sa 23.03.2013
    11:35–13:05
    11:35–arte
      Mi 20.03.2013
    10:00–11:30
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      Di 12.03.2013
    20:15–21:45
    20:15–arte

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