Der Name der Leute

    F 2010 (Le nom des gens)
    Komödie (100 Min.)
    Bayerisches Fernsehen DER NAME DER LEUTE, &quot;Le nom des gens&quot;, am Samstag (27.07.13) um 22:15 Uhr. Ein ungleiches Paar, Arthur (<a data-event-category=bildtext-person href="/jacques-gamblin/filmografie"><u>Jacques Gamblin</u></a>) und Bahia (<a data-event-category=bildtext-person href="/sara-forestier/filmografie"><u>Sara Forestier</u></a>). Weitere Bilder finden Sie unter www.br-foto.de. – Bild: BR/Michael Crotto
    Die ebenso quirlige wie engagierte Bahia ist die Tochter einer linken Aktivistin und eines algerischen Einwanderers und trägt ihren für französische Verhältnisse eher ungewöhnlichen Namen mit Stolz. Von ihrer Mutter hat sie auch den politischen Furor geerbt, denn Bahia kämpft mit Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und hat dazu einen ganz besonderen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Getreu dem Hippie-Motto „Make love, not war“ schläft sie mit politischen Reaktionären und Konservativen, um sie ideologisch „umzudrehen“. Doch dann verliebt sie sich in den peniblen Beamten Arthur. Der Sohn einer Shoah-Überlebenden und eines AKW-Ingenieurs wählt zwar links, ist aber sonst in jeder Beziehung das konservative Gegenstück zu Bahia. Die offene Beziehung, die das gegensätzliche Paar eingeht, gestaltet sich entsprechend stürmisch. „Der Name der Leute“ ist eine selbstreflexiv-verspielte Liebeskomödie, zugleich eine Meditation über Identität, gesellschaftliche Ausgrenzung und Selbstfindung. Neben einigen Anleihen beim frühen Woody Allen bedient sich Regisseur Michel Leclerc geradezu postmoderner Erzähltechniken für seine wunderbar überdrehte Komödie. Immer wieder sprechen die Protagonisten das Publikum direkt an, Formatwechsel innerhalb einzelner Sequenzen werden selbstbewusst ausgestellt. Im Genrerahmen der Komödie werden dabei auch ernste Themen wie der Algerienkrieg und die französischen Massaker an der algerischen Zivilbevölkerung aufgegriffen, und doch bleibt Leclercs Film ein unterhaltsames Vergnügen. In Frankreich wurde der von den Kritikern durchweg gelobte Film unter anderem mit zwei Césars ausgezeichnet: beste Hauptdarstellerin Sara Forestier, bestes Drehbuch Baya Kasmi und Michel Leclerc. Mit „Der Name der Leute“ von Michel Leclerc beginnt das rbb Fernsehen heute seine Reihe „Neues französisches Kino“. Bis Ende März folgen noch (jeweils am Mittwoch) die Filme „Der Aufsteiger“ von Pierre Schoeller (11.03.15), „Die anonymen Romantiker“ von Jean-Pierre Améris (18.03.15) und „Der Vater meiner Kinder“ von Mia Hansen-Løve (25.03.15). (Text: rbb)
    Deutsche TV-Premiere: 27.07.2013 Bayerisches Fernsehen
    Originalsprache: Französisch
    1. DVD und Blu-ray
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    Sendetermine

      Di 08.11.2016
    23:50–01:25
    23:50–BR Fernsehen
      Mi 04.03.2015
    22:45–00:20
    22:45–rbb
      Sa 19.07.2014
    23:30–01:05
    23:30–einsfestival
      Mo 14.07.2014
    22:20–23:55
    22:20–einsfestival
      Mo 14.07.2014
    20:15–21:50
    20:15–einsfestival
      Sa 22.03.2014
    23:50–01:25
    23:50–einsfestival
      Mo 17.03.2014
    22:50–00:25
    22:50–einsfestival
      Mo 17.03.2014
    20:15–21:50
    20:15–einsfestival
      Sa 27.07.2013
    22:15–23:50
    22:15–Bayerisches Fernsehen
      Di 04.06.2013
    18:35–20:15
    18:35–TV5 Monde (Frankreich) (OF)
      Mo 03.06.2013
    00:00–01:40
    00:00–TV5 Monde (Frankreich) (OF)
      Do 30.05.2013
    21:00–22:50
    21:00–TV5 Monde (Frankreich) (OF)

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