Der alltägliche Hass Antwerpen und der rechtsextreme Vlaams Blok

B 2001 (26 Min.)
  • Gesellschaft
  • Reportage

Am Morgen des 5. Oktober 2000 schien in der belgischen Hafenstadt Antwerpen die Welt auf den Kopf gestellt: Bei den Kommunalwahlen hatten die Vertreter des rechtsradikalen Vlaams Blok ein Drittel aller Stimmen für sich verbuchen können. Antwerpen war damit die größte europäische Stadt, in der Rechtsextreme die Oberhand gewinnen könnten. Die beiden belgischen Reporter hatten sich im Herbst im Stadtteil Seefhoek, einer der Hochburgen des rassistischen Bloks umgesehen und danach die politische Entwicklung bis in die jüngsten Tage verfolgt. Um den Vormarsch der Blokfront in den Gremien der Stadt zu verhindern, haben die übrigen Parteien zur Gründung einer republikanische Union aufgerufen, die im Januar ihre Arbeit aufnehmen sollte.

Aber Experten rechnen nicht damit, dass die Union politisch überleben kann. Mit einiger Sorge verfolgen die Vertreter der demokratischen Parteien auch die Entwicklung verschiedener Gerichtsverfahren. Menschenrechtsorganisationen wollen ein Verbot des Vlaams Blok durchsetzen. Der Ausgang der Prozesse ist ungewiss. Verlieren die Menschenrechtler, werden die Faschisten im Stadtviertel Seefhoek mit noch ganz anderen Mitteln ihren alltäglichen Hass verbreiten. (Text: arte)

Deutsche TV-Premiere 22.01.2001 arteOriginalsprache Französisch

Sendetermine

Mo. 22.01.2001
20:15–20:45
20:15–

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