Das hölzerne Kälbchen

    DDR 1961 (66 Min.)
    • Märchen

    Kurze Zeit ist der Hirte beim Kühehüten eingeschlafen. Als er erwacht, fehlt ein Kälbchen – das dritte innerhalb kurzer Zeit und das letzte eines armen Bauern. Die armen Bauern wollen den Dieb stellen. Das gewitzte Bürle, selbst so arm, dass er keine Kühe besitzt, schnitzt ein hölzernes Kalb, das die Bauern auf die Weide stellen. Die Kinder des Bürle beobachten, wie das Kalb gestohlen wird und verfolgen den Dieb. Der verliert unterwegs seinen Gehstock und seinen Hut und reißt sich ein Loch in die Hose. Schnell ist allen klar, dass der Schultheiß der Dieb war, der einer der drei reichen Bauern des Dorfes ist. Eine Gerichtsverhandlung wird einberufen, die jedoch die drei reichen Bauern leiten. Der Pfarrer, der als Beisitzer fungiert, wird von ihnen mit 300 Talern bestochen. In der Gerichtsverhandlung wird zwar deutlich, dass der Schultheiß der Dieb des Holzkälbchens war, doch verurteilen die beiden reichen Bauern und er den Hirten wegen Irreführung der Obrigkeit. Er muss nun sein einziges Rind schlachten. Wenig später trägt das Bürle das Fell des geschlachteten Rinds zum Markt. Er gerät in ein Gewitter, findet einen nassen Raben, den er unter dem Fell trocknet und flüchtet sich in die warme Stube der Frau des Schmieds. Die steht den armen Bauern kritisch gegenüber, da sie nicht glaubt, dass reiche Menschen lügen würden. Auch ihrem Mann misstraut sie, da er sich auf die Seite der armen Bauern geschlagen hat und den Schultheiß überführen will. Kurz nachdem sich das Bürle an den Ofen schlafen gelegt hat, erscheint der Pfarrer, dem die Frau reich auftischt. Als überraschend der Schmied erscheint, versteckt seine Frau den Pfarrer in einer Truhe und das Essen an verschiedenen Orten im Haus. Vor dem Schmied präsentiert das Bürle seinen Raben als Wahrsager, lässt ihn nach und nach die Verstecke des Essens verraten und offenbart, dass in der Truhe der Teufel selbst versteckt sei. Bürle und Schmied tragen die Truhe aus dem Haus und lassen den Pfarrer erst nach geraumer Kutschfahrt gehen. Der verrät ihnen, dass die drei reichen Bauern die Kälber gestohlen und gegessen haben, da sie die armen Bauern von ihren Weiden vertreiben wollen. Er schenkt ihnen die 300 Taler und bittet sie, über den Vorfall Stillschweigen zu bewahren. Mit dem Geld baut sich das Bürle ein eigenes Haus. Der Schultheiß und die beiden Bauern wollen wissen, woher er das Geld dafür hat und das Bürle erzählt ihnen, er habe 300 Taler für das Fell des geschlachteten Rindes des Hirten erhalten. Sofort fahren die drei reichen Bauern mit Fellen beladen in die Stadt, werden dort jedoch nur ausgelacht. Zur Rache fangen sie das Bürle und wollen es im See ertränken, doch lässt der Pfarrer ihn heimlich aus dem Sack, als er ihm die letzte Beichte abnehmen soll. Die Bauern werfen am Ende einen mit Steinen gefüllten Sack ins Wasser. Das Bürle kommt ihnen wenig später nass mit einer großen Schafherde entgegen, die es sich vom Hirten ausgeliehen hat. Bürle erzählt ihnen, dass es die Schafsherde vom Boden des Sees mit nach oben gebracht habe und die drei Bauern rennen sofort ins Gewässer und suchen nach den Tieren. Die jedoch, so das Bürle, zeigen sich erst, wenn man seine Sünden gebeichtet habe, und so gestehen die drei Bauern schließlich den Diebstahl der drei Kälber. Nun werden sie mit Schimpf und Schande und unter großem Gelächter davongejagt.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Das hölzerne Kälbchen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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