Das Haus Ricordi

    I/F 1954 (Casa Ricordi)
    Historienfilm (105 Min.)
    Giulio Ricordi (<a data-event-category=bildtext-person href="/andrea-checchi/filmografie"><u>Andrea Checchi</u></a>) überzeugt Giuseppe Verdi (Fosco Giachetti, Mitte), Shakespeares &quot;Othello&quot; zu vertonen. – Bild: MDR/Liz.büro Berlin
    Die Geschichte des berühmten italienischen Noten-Verlags Ricordi als bezaubernder Querschnitt durch einhundert Jahre Operngeschichte. Mailand, 1808. Der Drucker Giovanni Ricordi soll für die Mailänder Scala einen Druckauftrag übernehmen. Anstelle einer Bezahlung aber möchte Ricordi lieber die Unmengen alter Partituren geschenkt bekommen, die unter der Bühne des Opernhauses zu verrotten drohen. Kaum sind diese in seinen Besitz übergegangen, verwandelt er sein Geschäft in einen Musikverlag: Wer immer fortan eine der Opern auf die Bühne bringen will, muss bei Ricordi die Aufführungsrechte einholen. Aber auch junge, noch unbekannte Komponisten suchen ihn auf, um bei ihm ihre Opern verlegen zu lassen. In mehreren, durch amüsante Operneinlagen unterteilte Episoden erzählt der Film von Ricordis Beziehungen zu den einzelnen Komponisten: So etwa zu Gioachino Rossini, der als brotloser Musikschreiber zu Ricordi kommt. Der Verleger erkennt sein Genie und nimmt den lebenslustigen Komponisten und Frauenhelden unter seine Fittiche. Als Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ bei seiner Uraufführung ausgebuht wird, verhilft Ricordi der Oper in einem zweiten Anlauf zum großen Durchbruch. Die zweite Episode handelt davon, wie der galante Komponist Gaetano Donizetti, ebenfalls ein Schützling Ricordis, die divenhafte Opernsängerin Virginia Marchi zähmt. Die darauf folgende Geschichte erzählt von Vincenzo Bellini, dessen Wunsch es ist, am Abend der Uraufführung seiner letzten Oper alleine und in Frieden zu sterben, während seine einstige Geliebte Nadia auf der Bühne seine Arien singt. Dann ist da noch Guiseppe Verdi, der sich vom Komponieren zurückzieht, nachdem sein „Maskenball“ als „altmodisch“ bezeichnet wird – um mit „Othello“ ein triumphales Comeback zu feiern. Die letzte Episode handelt davon, wie Giacomo Puccini von einer schönen Französin zu „La Bohème“ inspiriert wird. Bei der Uraufführung der Oper aber wartet er vergeblich auf seine Muse. (Text: WDR)
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    Sendetermine

      Mi 28.08.2019
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    08:05–WDR
      So 12.07.2015
    00:35–02:20
    00:35–Bayerisches Fernsehen
      Sa 20.06.2015
    13:40–15:25
    13:40–WDR
      Mo 22.12.2008
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    23:50–MDR
      Mo 27.08.2007
    01:00–02:45
    01:00–Das Erste
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    13:15–einsfestival
      Sa 30.07.2005
    05:30–07:15
    05:30–einsfestival
      Do 19.05.2005
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    07:15–einsfestival
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    07:15–einsfestival
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      Mo 24.05.2004
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      Mo 24.05.2004
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      So 23.05.2004
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    17:00–einsfestival
      Fr 09.04.2004
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      So 28.01.2001
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